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6.) Auf Verordnung Großherzogl. Ne- aierung feil die Lieferung des Brodes für das hiesige Arresthaus und daS Militair-Com- mando auf das Iahe 1829 nochmals öffentt lich an den Wenigstnehmenden versteigert werden; und wird hierzu Termin auf
Montag den 3. November l. I.
Vormittags um 11 Uhr in der Wohnung des Unterzeichneten, —- anberaumt
Merk, Peinlicher Gerichts-Sekretair.
7.) Die an der Frankfurter Straße bei Argenstein unweit Marburg gelegene sogenannte Nähemühle, welche in drei Mahlgängen und einem dem dritten Mahlgange angehängten Schlaggange besteht, soll, nebst dem Wohnhause, den Oekonomie - Gebäuden, und sonstigen bisherigen Zugehörungen vom 1. Januar 1829 an, auf 6 oder 9 Jahre verpachtet, oder auch ganz in Erbleihe gegeben werden.
Diejenigen, welche hierzu Lust haben, und sich als hinreichend vermögende Mühlenverständige ausweisen können, werden ein- geladen, sich zur Anhörung der Bedingungen und Abgabe ihrer Gebote, Mittwoch den 29. Oktober l. I. Vormittags 10 Uhr im Lokale der unterzeichneten Behörde einzu- sinden. Marburg am 3. October 1828.
K. Kammer-Deputation das.
Pfeifer.
vt. Sarrazin.
8.) Folgende Gegenstände, die bei Herrn Gemeinderath Georg Sack besehen werden können, will ich um die beigesetzten Preiße abgeben.
1 .) Ein Forte-Piano, von 5| Octav, für 50 st.
2 .) Ein neues Sopha, mit Federn, um 48 st.
3 .) Eine neue Bettstelle, von Nußbaumholz, mit Strohmatraze und dergleichen Kissen, für 15 st.
4 .) Einen Tisch von Kirschbaum - Holz, für 5 st.
Unter Umständen bin ich auch zum Verleihen dieser Sachen bereit.
Herbst.
9 .) Ich ersuche diejenigen Herren Ger sellschafts- Mitglieder der allgemeinen Mili- tairvertretungsanstalt,dieIhreNachzahlungen noch nicht geleistet haben, solche längstens von jetzt bis Martiny-Tag gütigst zu bcr zahlen, damit Ihnen keine Unkosten später erwachsen.
Darmstadt den 20. Oct. 1828.
Ernst Emil Hoffmann.
10 .) Da der bisherigeObereinnehmereir Gehülfe Herbst anderweit angestellt worden ist, kann der Beitritt für den Bezirk Gießen nunmehr bei Unterzeichnetem angezeigt und die Statuten unterschrieben werden.
Gießen den 22. Oct. 1828.
Martin, Ortseinnehmer.
11 .) Ich ermangle nicht, dem hiesigen verehrten Publikum die ergebene Anzeige zu machen, daß durch das Absterben meines Mannes, das seither geführte Specereyr Branntwein - und Liquergeschäfc keine Veränderung leide, und in dem besten Be, triebe fortgesetzt wird. Verbinde zugleich mit Obigem die Bitte, das mir bisher geschenkte Zutrauen auch ferner zukommen zu lassen. —
Auch ist bei mir eine meublirte Stube zu vermiethen.
I. D. Felsings Wittib, auf'ru Seltersweg.
12.) Außer meinem Tuchgeschäft, womit ich mich mit guter Waare zu sehr billigen Preisen, wiederholt empfehle, habe ich nachstehende Waaren, zu den beigesetzten äußerst billigen Preisen erhalten, als:
Feine ächte vrinllsor-Seife das Stuck ä 6| kr.
Feine ächte dänische Damen/Handschuh s 22 kr. das Paar.
Feme


