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thorstraße gelegen, nochmals auf hiesigem Nachhause versteigert werden.

Giessen den 9, März 1828.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Mülle r.

4.) Montag den 24. März und die fol­genden Tage, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des verstorbenen Nochgerbcrs Georg Mattern, Lederwaaren verschiedener Sorten, auch mehrere rohe Häute, so wie zu einer vollständigen Gerberei nothwendigen Hand Werks g e r ä c h fch aften, ferner gut gehal­tene Meubles, so wie Weißzeuch, Bett- werk, Kleidungsstücke, Hausgerä.hschaften und eine Quantität Wolle, öffentlich meist­bietend versteigert werden.

Giessen den 29. Februar 1828.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller.

5.) Montag den 21. April Nachmit­tags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Nachhaus, der dem gewesenen Schultheißen Krailing zu Wieseck zustehende, in hiesiger Gemarkung gelegene, 282,8 Kl., oder 83Rch. 3 S. haltende Acker, linker Hand am Wiesecker Weg, an Heinrich Textor zu Wieseck, giebt 2-Sr. 2Kpf. 1 Maas Korn dem Fiscus, nochmals öffentlich nrej.stbiete.nd versteigert werden. Giessen den 10. März 1823.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht. M ü l l e r.

6.) Montags den 17. März Nachmit­tags 2 Uhr

sollen auf dahiesigem Nathbaus, die dem Burger und Schuhmachermeister Philipp Wilhelm Best dahier zustehende Immobilien, wegen Auseinandersetzung, unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden, nämlich

12,2 Klfrr. 3 Rth. 10 Sch. Wohnhaus, an Ernst Konrad Balser.

147,5 KQ-.43 R. 9 Sch. Garten am Krofdorftr Weg, an Johannes Friebel,

giebt 18 Albus Zins in hiesigen Kasten, zehntfrei.

161,7 Kl. 47 R. 12 Sch. Garten am Krofdorfer Weg, an Johannes Ockel, giebt 18 Albus Zins in hiesigen Kasten, zehntfrei.

Giessen den 29. Febr. 1828.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller.

7.) H olzverstei ge rung in dem Königs. Preußischen Forstrevier Krofdorf. Montag den 17. März soll das in dem Schlage Bauerstädt gehauene Nutz - und Brennholz, an die Meistbietende versteigert werden, und ist die Zusammen­kunft des Morgens um 9 Uhr auf dem Wald- Häuschen bestimmt. Die Kaufliebhaber wer­den hierdurch mit dem Bemerken eingeladen, daß das Holz an einer guten Abfahrt liegt, und besonders schön ist.

Krofdorf den 12. März 1828.

Der Oberförster Meie r.

8.) Ich habe mich bewogen gefunden, meine Hofraithe in der Neustadt, weil der längere Besitz derselben meinem Jnceresse und Vorhaben nicht entspricht, zu versteigern.

Sie bestehet 1) in einem Wohnhause mit 9 heitzbaren Zimmern, nebst einigen Kam­mern, 2) einem Garteilhaus mit 2 Zimmern, 3) einer großen Scheuer, worunter ein ge­wölbter Keller befindlich ist, 4) in einem Ne- benbau mit einem kleinen Gärtchen, 5) Stal­lungen zu 20Pferden, 6) einem großen Hof­platz und 7) irr einem beinahe einen Morgen haltenden Garten mit 130 Obstbäumen.

Diese den hiesigen Einwohnern schon bekannte Hofraithe ist eigentlich nur für die­jenigen ein erwünschtes und einträgliches Lo­cal, welche auf Betrieb der Feldöconomie, oder eines andern Gewerbes speculiren, wo­bei die großen Jahrmärkte auch mit in Be­trachtung zu ziehen sind.

Sollte vielleicht einem Liebhaber der Um­fang der Hofraithe zu groß sepn, so kann er auf