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lief) eingeführt werden müßte; indessen wäre eine Wiederholung dieser Impfung schon deshalb dermalen zu empfehlen, weil bei der ersten Einführung der Kubpockenimpfung nicht immer die gehörige Sorge in Ansehung der Beobachtung der entstandenen Kuhpocken/ pusteln und ihres Verlaufs, so wie in Anse/ hung der Aechtheit der zur Impfung gcnonn menen Lymphe Sratt gehabt hat.

Damit Niemand non der Wiederholung der Impfung durch die Kosten abgeschreckt werde, haben die Großherzogt. Bezirksärzte alle sich freiwillig zur Wiederholung der Impfung Meldenden, in ihrem, der De, zirksärzte Wohnorte, oder an denjenigen Orr ten, wo sie sich wegen der Impfrevision be­finden , auf Verlangen unentgeldlich zu impfen. Sollten die Großherz ogl. Bezirks­ärzte durch solche Impfungen ausserhalb ih­res Wohnorts erhebliche Zeit opfern müssen, so werden sie ihre desfallsige Gcbührenvcr- zeichnisse anher einsenden.

Für die Ausfertigung Pietsch./z

6.) Es werden hierdurch alle diejenigen hiesigen Einwohner, welche Schulgeld vom Iten -Quartal 1828 zu bezahlen haben, auf­gefordert, solches bis zum 26. April um so gewisser zu entrichten, als sonsten gegen die Säumigen das gesetzliche Zwangsverfahren eingelcicet werden wird.

Giessen den 11, April 1828.

Die Stadt Einnehmerey.

6.) Die verehrten Einwohner hiesiger Stadt, welche ihre Kinder meiner El em em rar- und Ä ealsch ulanstalt anver- trauen wollen, benachrichtige ich hiermit, daß der Unterricht in derselben Mondtag den 14. Sfprit Morgens um l Uhr wieder begonnen wird.

Die sonntägige Freischule für Handwerker wird Sonntag den 20. April, Morgens um 7 Uhr wieder erösfnet. Die/ jenigen, welche in dieselbe einzutreten wün- lchen, werden aufgefordert/ sich bis dahin bei

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mir einschreiben zu lassen; die geehrten Mei­ster hiesiger Stadt aber ersucht, ihre Gesel­len und Lehrlinge auf diese wohlthätige An­stalt aufmerksam zu machen und zu deren fleißigem Besuche anzuhalten, damit dieselbe immer mehr und mehr an Ausdehnung ge­winne und von Tag zu Tag seegensreichere Folgen verbreite.

GiesendenlO. April 1828.

Dr.Aug. Ludw. Theo-. Koch.

7 .) Neuer Mauth-Tarif.

Die unterm 27. März l. Jahrs erschienene Verordnung die Handelsverhältnisse des Großherzogrhums Hessen mit dem Kö­nigreiche Preussen betreffend, mit den Veränderungen in den Säßen des Ver­brauchsteuer-Tarifs ,

ist um,3kr. zu haben bei Buchbinder Hein­rich Ludeking.

8 .) Auf dem v. Dreskyschen Hof in Burkhardsfelden ist eine Quantität Stroh um nachstehende Preise zu verkaufen:

Roggenstroh pr. Fuder 5 st., Waizeustroh ,, 4 st.,

Gersten- und Wirrstroh.

Kauflicbhaber haben sich bei dem geschworr neu Schütz Wehrum daselbst zu melden, welcher für das Zurählcn 6kr. pr. Fuder von dem Käufer erhält.

9 .) Eine neue gestempelte Schnell- Waage, die 260 tb. auswiegt, ist in Eom- mission zu verkaufen bei

Philipp Magnus, auf dem Neuenweg.

10 .) Ein schwarzer Nock, welcher für einen Knaben der eonsirmirt wird, passen­wäre, ist zu verkaufen, und der Eigenthü- mer bei Ausgebern zu erfahren.

tfif,11;» Ä sr<pft(rro^i"' li< Maaß zu 16 kr. kst zu bekommen bet

G. H. Kraus im

12.)