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gehörige Wohnhaus nebst Nebenbau, zwey Scheuern, Hofraum und Hausgärtchen, 63,7 □ Älftr. (oder 18 Nth. 13 Sch.) haltend,, an Henrich Magnus Wittwe gelegen, um ter den int Termin bekannt gemacht werdens den Bedingungen nochmals öffentlich auf Verordnung Großherzogl. Hofgerichts dahier an den Meistbietenden in gedachter Behausung selbst versteigert werden. Bemerkt wird dabei, daß vor Versteigerung säntmt- licher Gebäulichkeiten im Ganzen, die beiden Scheuern und zwar jede besonders, getrennt von der übrigen Hofräithe, der Ver- steigerung ausgesetzt werden sollen.
Giessen den 13. Febr. 1826.
Großherzogl. Hess. Stadtgericht.. MiUl er. Krug..
2) Eingetretener Hindernisse wegen- ist die im vorigen Wochenblatt angezeigte Versteigerung der Johannes Zieglerischcn Immobilien, auf Donnerstag., den 6ten April l. I. Nachmittags 2 Uhr, verlegt worden, und wird hierbei noch bemerkt, daß zu dem Hause auch ein Schweiustalk- und eine Miststätte gehört.
Die ebenfalls angeküudigte Mobiliar-Versteigerung wird oen Skcn Aprtt l. I. Nachmittags 2 Uhr in der Ziegleri- schen Vehausltng in der Kaplansgasse selbst, jederisalls gehalten, und mit der Bettung, einem großen Kleiderschranke und mehreren andern Schränken der Anfang gemacht.
Giessen den 20. März 1626.
Großherzogl. Hess. Stadtgericht das. M ü Her.
5) Montag den ÄteltApril l. I. Morgens 10 Uhr, sollen in der Behausung des Gerichtsschöffcn Walther,. in Dau- brnigetv
ein sechsjähriges Zugpferd, zwei Kühe und ein Kalb, ein Mutterfchwein mit 5 Ferkeln,- ein halbjähriges Schwein, ein Karrn, Pflug und Egge,
sodann Stroh und Gefütter, mehrere Achtel Frucht, Bettung und Weiszeug,- und verschiedener Hausrath, öffentliche meistbietend versteigert werden.
Giessen den 31. März 1826.
W o r t m a n n, Landgerichts - Assessor..
4) Mittwoch den 5ten April l. I.. soll das in dem Großherzoglichen Hofge-- richts - Canzley - Gebäude auf, 18Z-^ erforderliche Breuuholz, in ungefähr 60 Stecken bestehend, unter denen vor dem Ausgebot bekannt gemacht werdenden- Bedingungen, an den Wenigstnehmeuden- versteigert werden.
Liebhaber haben sich in dem Canzley- Gebäude, des Vormittags präcis 11 Uhr,, zu melden.
Giessen den 21ten März 1826,.
H e ß Hofgerichtö-Registrator.
5) Montags den lOten April d. I. Nachmittags 4 Uhr, werden in der Nath- schöff Buschischen Behausung in der Brandgasse, circa 40 Ohm sehr gut gehaltene vorzügliche Rheinweine, meistbietend gegen baare Zahlung'versteigt, als: Rüdesheimer, Johannesberger, Laubenheimer, Niersteiner, Oppenheimer, von den Jahrgängen 1894,-1802, 1806, 1815, 1819 u. 1822, wovon die Proben bei der Versteigerung verabreicht werden. Diese Weine, werden im gan, zcn Stück, so wie auch im einzelnen bis zur. j Ohm, je nachdem sich LiebhaberGu- dert, ausgeboteu.
Giessen am 50. Marz 1826.»
6) Nachstehende , vormals Wilhelm. Kraylingische, jetzo Carl Berschische- Feld- gütcr, als
240,7 [] Ktftr. (oder §'M. 31 R. 1 S.) Acker, stößt auf den Haddersgraben, an Jacob Simon,
192,4 Kl.. ( z,M. 16R.. 121S.) Acker rechts


