Ausgabe 
1.4.1826
 
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) 60 k

rechts am LeifertsröderWeg , an Hein­rich Schäfer,

204/6 Kl. (i M. 20 N. 62 S. ) Acker links daselbst / an Valentin Müllev/

205/4 Kl. ( J M. 20 R. 10 S. ) Acker in den Schwarzacke/, an David Lam- pns Erben,

217/3 Kl. ( | M» 24 R, z S.) Acker in der Lichtenau , am grünen Weg, in der Pfann; Bach ,

217/3 Kl. (AM. 24 R. ß S. ) Acker an vorigem,

243,6 Kl. ( A M. 21R. 6* S.) Garten hinter dem Wallbrnnnen , stößt auf die Wiese, an G. P. König,

sollen auf drei Jahre verpachtet werden. Die Pachtliebhaber werden eingetaden, sich an Joh. M. Müller auf dem Markt, zu wenden-

7) Nachdem wir uns entschlossen haben , eine öffentliche Ellen t Waaren- Handlung dahier zu errichten, so erlau­ben wir uns, folgende, sich jetzt schon vorfindende Hauptartikel dem kauflusti- gen Publikum bestens zu empfehlen:

Tücher von allen Farben und Qua­litäten ; Französische, Sächsische u. Englische Merinos; Cattun; baum­wollenes Zeug ; Madras; Batist- wusseliu ; Lein - Batist ; Moll; Gaze ; Jaconet; Tüll; Baumwoll- Tüll ; Lein t und Banmwoll - Spi­tzen ; Hosen - und Westenzeng; Ja- ooner-Halsbinden; leinene Sack-

tficher; Seiden - Waaren in allen Artickeln; baumwollene und leinene farbige Sacktücher; Barchent; Zwil­lich ; Herrn hu re ; baumwollenes StrickgarnNäh - Baumwolle; Schlingbaumwolle ; rorhes türki­sches Garn; Frangen; Herrn - und Damen - Handschuh re.

Sammtliche Waareu werden sich durch vorzügliche Gute und billige Preise vor- theithaft auszeichlien; wir selbst aber durch gute Behandlung und prompte Be­dienung Zuspruch und Zurrauen bei dem geehrten Publikum zu verdienen suchen.

Giessen am 50. März 1626.

L. et M. B o ck, wohnhaft in der Wattrhorstraße.

8) Da ich mein schon bekanntes Tapetenlager wieder mit einer bedeuten­den Auswahl neuer Muster vervoll­kommnet habe, welche stets vorräthig zu haben sind: so beehre ich mich, die­ses dem verehrten Publikum hiermit er- gebeust bekannt zu machen. Die schöne Auswahl derselben, verbunden mit Bil­ligkeit, werden gewiß jeden Abnehmer befriedigen.

Zu bemerken finde ich noch, daß bei den billig angesezteu Preisen, keine Mauth und keine Fracht weiter zu ent­richten ist.

Giessen am 31. März 1826.

Christ ian Reiber, Sattlermeister.

Getraidepreise vom 25. März bis den 1 .April in Frankfurter Währung den fl. a 60 ft. und das il. zu 32Loth ländischen Gewichts.

Städte.

G e m ä s.

Waizeni wiegt!

Korn

wiegt^

Gerste

wiegt

Hafer

wieg

fl. 1fr. %.

fl.jkr.

u.

fl., kr.

%.

fl. kr.

Darmstadt

das Malter.

I 190

1

170

3 > 2

150

2 20

120

Giessen

das Malter.

5 200

4^30

200

3 10

160

2 40

120

auch

200

4 3

180

- --

-

Marburg

das Mott.

5 201 150

3

135

1 2

120

1 > 12

90

Wezlar

das Achtel.

6 10| 206

1 4

190

1 2 20

158

2

125