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Sradt Giessen zu leiten und zu bewerkstel- ltgen. , , r. . r

Jndem ich diesen nur gewordenen per Herr Auftrag hierdurch zur öffeutlichenKennt- niß bringe, verbinde ich hiermit die Be- kanntmachung, daß ich das Wahlgeschäft den I6cen dieses Monats auf dahiesigem. Rath- Haus beginnen und sowohl an diesem Tage, als auch an den Z darauf folgenden Tagen das Wahlprotokoll von Morgens 9 bis 12 Uhr und des Nachmittags von 2 bis 4 Uhr zur Abstimmung offen lassen werde. Zur größeren Erleichterung der Abstimmung wird dahiesige Bürgermeisterey jedem stimmfähig gen Ortsbürger einen verschlossenen Stimme zettel in seine Wohnung übersenden,und bin ich überdieß bereit , im Falle aus- Ver- sehen ein Stimmfähiger keinen Stimmzettel erhalten haben sollte, demselben einen solchen auf Verlangen auf dem Rathhaus nach Erg vffnung des Wahlprotokollff zu übergeben und die Nummer desselben dabei bekannt zu machen.

Diese Stimmzettel werde ich, an den bereits- bemerkten Tagen und Stunden, aus- gefüllt, wieder in Empfang nehmen, muß aber hierbei noch besonders darauf aufmeck- sam machen, daß, um Mißverständnisse bei Zählung der Stimmen zu vermeiden, die größte Genauigkeit bei Bezeichnung der Na- men d er in Vorschlag gebracht werdenden Candidaten erforderlich ist,- und daß nach der Gemeinde t Ordnung jeder, welcher binnen den bestimmten 4 Tagen an dein eben tier zeichneten Stunden seinen Stimmzettel nicht' abgiebt, so angesehen werden muß , als trete er denr Ergebniß der erfolgten Abstim-- mungcn bey.

Daß der bisherige Bürgermeister' wies der gewählt werden könne , jedoch nicht verr pflichtet ist , alsbald die s e s A m t wie- der anzunehmen,- spricht die Genreinbe-Ord- nung deanlich auseben so bestimmtest, es aber auch jetzt von der höchsten Staatsbehörde entschieden worden,- daß diefeitherigm Bei/ geordneten und die Mitglieder des Genwiu- demths? wenn sie zum Bürgermeister *. Amt

in Vorschlag gebracht werden, dasselbe we, gen ihres bisherigen Amts- abzulehnen nicht berechtigt erscheinen.

Da bereits die letzte Wahl' genügend erprobt hat, daß sich die Mehrheit der Wäh­ler vom richtigen Bürgersinn leiten lassen, und'daß sie ihre Pflicht einsehen, zu dem hiesigen wichtigen Bürgermeister-Amte wür­dige und fähige Männer zu berufen,- so be­rechtigt dieses hochverordncte Negierung zu der zuversichtlichen Erwartung, daß auch diesmal die Stimmenmehrheit nur achtbare' Personen auszeichnen werde, und ich hoffe, daß'die hiesige Bürgerschaft dieser Erwar­tung entsprechen,- zugleich aber auch, zur dankbarem-Anerkennung der ihr von der Staats-Regierung nochmals gegebenen Ge­legenheit , ihr so äusserst folgreiches und wichtiges Stimmrecht in Ausübung zu brin­gen, dem angelegentlichen Wunsche hoch- verordneker Negiemng genräß, zahlreichen als bei der letzten Wahl geschehen, benutzen werde.

Giessen den 8. Febr. 1'825.

Der Wahl-Commissalr Freiherr von Stein.

5) Dienstag den 8. Marz, Nachmit- mittags 2 Uhr, sotten nachfolgende, der Johann Melchior Krailings Wittwe zur stehende Güterstücke

sm Neustädter Feld

803, Klftr. (237/s Ruth. ) hinter bett Schiesgärten, an der Rodheüner Straße, an Cpnrad Noll,

299,Klftr. (88Nut. 4Sch.) Garten auf der gkosen Waid , an Jeremias Christoph Hering- giebt Ist. 22Alh. Zins aufs Rachhaus,

im NeukveZer Feld

161)6Klftr. (47U Nut.) Wiese, am Heegstrauch, an Wilhelm Frech, giebt 17 Alb. 4Pf. Zins in hiesigen Kasten, zehntftei,

479,3,Klftr. (141/- Nut.) Wiese da­selbst, au voriger, ist zchntftei, - < - .. - -' auf