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Trauksteuergefeßes vom 6ten März 1824 und nach der Verordnung vom 17ten Marz 1824 §.5. 11t I. etc. zum Verkauf des Brantwcins im Kleinen kei- ner besonderen Concession, sondern die Zapfbefugniß wird dadurch erworben, daß sie dem Ober r Ein nehm er die Am zeige machen und sich der Versteuerung von wenigstens 5Ohm Brantwein um terziehen.
Solches wird hierdurch zur öffentli- chen Kenutniß gebracht.
Giessen den 9. Juni 1825. Bürgermeisterei) dahier.
14) Jirdem die ünterzeichnete Behörde hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß von Großherzogl. Vürgermeisterey das Hebregister des 1824er Communal-Ausschlags anher abgegeben worden ist, bemerkt der- selbe, daß die Erhebung,in den auf den Steuerzetteln bestimmten Terminen nur des Morgens von 8 bis 12' Ahr statt findet.
Giessen den 25. Mai, 1825.
Die Gemeinde; Einnehmerey.
15) Kommenden Montag den 13ten d. Nachmtitags 2 Uhr, werden in dem, der Wittwe Borberg ehemals gehörigen Hause , auf dem Selzerswege allerlei Hausgeräthe, in Tisch, Stuhl, Com- mode, Vcttwerk und Bettladen ) mehr reres zur Seifensiederei gehöriges Merck- zeug , gegossene Lichterformen u. dergl., gegen gleich baare Zahlung öffentlich verkauft werden, weiches man hierdurch zur Nachricht bringt.
Giessen dem >2l'Juny 1825.
16) Künftigen Montag den loten dieses , Morgens 8 Uhr- sollen in dem Hof des ehemalig von Gatzerkischen Hauses in der Neustadt mehrere grose und kleine Krippem, eine grose Scheuerleiter und eine große Parrhie Hohlziegel, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.
Giessen -en 9. Juny 1825.
17) Montags den IZten d. M. morgens 9. Uhr soll in der Wohnung des Wirths Löwenstein zu Wreftck, das diesjährige Heu - und Grummet; Gras von der zur Armenkasse gehörigen Miese, sogenannte Ochsenwiese (SM. IN. 7S.) versteigert werden.
Giessen am 4. Juni 1825. .
. 16) Ein Pflug sammt Zugehör, so wre auch 5 Nacht Pferch (oder Schaaf- dünger) bei d.ev Neuweger - und 4 Nacht dergleichen, bei der Neustädter Schäfe- ret sind zu verkaufen. Bei wem, sagt Ausgeber.^
19) Von meinen bisherigen Geschäften befreit, bin ich Willens, Kindern Unterricht im Stricken zu ertheilen, und cv>l-e^luir daher geneigten Zuspruch.
Glessen am 9i Juuy 1825:
Wittwe Maria Fischer,
. Wohnhaft bei Fuhrmann Müller, auf dem Selzersweg.
?0) Aüeneichnete hat vom 1ten Juny an eme Stncksthule für Kinder errichtet, gegen wöchentliche Bezahlung von 4kr. füc, jefcey Kind. Eltern, die mir ihre Kinder- anvertrauen wollen , können sich einer guten Behandlung versichert halten.
Greffen den 9. Juny 1825. .
. _ Christine Wirth,
wohnhaft bei Hrn. Küfermeister Kreir lmg in Nro. 664. gegen der Sand- v: gaste. ■
21) 500 Gulden Vormundschaftsgel.' der, liegen gegen gerichtliche Hypothek mid gewöhnliche Zins, jedoch in hiesige Stadt, auszuleiheu bereit. Die Erpedi- tion dieses Blatts sagt bei wem.
'22) Ein gutes Standrohss ist aUhier zu verkaufen- bei
Matthias Demutb.
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