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Statt der.früher bepotlrrtru ft. 30/000, hat der Unterzeichnete nnn si. 60/000. bei hiesigem Herrn Landrath depouirt nnd von sämtlichen Theilnehmern hierdurch jeden möglichen Verlust abgeweudet.

Eben so bleibt aus dem Grund die Einlage auf 75 si. fortwährend festgesetzt, da bei einer geriugern Einlage, nird, wie natürlich, entstehender späterer starken Nachzahlungen leicht die Vermögenden, den nicht hcrauszubringenden Nachschuß eineS arm gewordenen träger: müßten.

Kerne Desertion trift den Einzelnen, sorrdern auf Rechnung der ganzen Gesell- schäft wird in einem solchen Fall ein neuer .Einsteller gestellt. Da eine große Ger fellschaft jedem Theilnehmer größere Si­cherheit gewährt lnrd dadurch, daß der Un­ternehmer in der Residenz wohnt alles schneller besorgt wcrdeirkann, so ist nicht rn zweifeln, daß diese Anstalt pro 1825 tmd die folgenden Jahre die nämliche Theilnahme, wie daS erste Jahr, genie­ßen wird, wenigstens wird der Unter­zeichnete nichts verabsäumen, waS zum Vesten der Gesellschaft gereicht

Eben so besorgt "die Militair- Ver- tvetnngS-Anstalt auch den nicht zur Ge­sellschaft gehörenden Personen Cinsteher und garantirt und befreit gegen eilte W ßndungsfumme Jeden vom Militair.

Diejenigen die vor ihrem 20^" Jahr heirathsn wollen, können gleichfalls durch hie ORilitair - VertretungS $ Anstalt ihre Befreiung vsm Militair und ihre Hei- rathSerlaubniß besorgt erhalten.

Da jedem der Herrn Bürgermeister' rm Exemplar der Statuten pro 1825 von ru.tr übersandt wurde, so können Dieje­

nigen, die be-itreten wollen, solche bei diesen lesen.

Die Herrn Landräthe, Land- und FriedenS- Richter und Bürgermeister von Oberhessen und Rheinhessen bezahlen, da Sie die Anstalt so vielseitig unterstützten, ssir Ihre' bei tretende Söhne, gleichwie in Starkenburg nur 75 fl. Vorlage und trägt der Unternehmer die dnrch dieEntfernung entstehende größere Kosten. Eben so brauchen diese Feine diesseitige Bürgen.

Darmstadt den 1-. Dctober 1824.

NamenS der Militair-Vertrettttigs- Anstalt

% der KommkrzicnraLh

Er ust Emil Hoffmann»

2 ) h l rllb Versteigerung. Die bei Großenlinden an der Landstraße gelegene Erbteihmühle des Johannes Hoffmann mit sämtlichen dazu gehörigen. Oekonomre - Gebäuden und dabei liegen­den Grundstücken, wovon jährlich 50 Achtel Kornpacht an die Großherzogl. Universität Giessen entrichtet werden, soll

.Freytags den 5tcnNov.

Vormittags 10. Uhr in dem Gemeinde- Hans zu Großenliuden unter den als­dann eröffnet werdenden Bedingungen öffentlich an den Meistbietenden verstelr gert werden.

Giessen am 21. Sept. 1824.

* Großherzogl. Hess. Landgericht daselbst.

PL och. Limpert.

3 ) Nachbemerkte, Zum UmversitätA gnth des Herrn Kaufmann Roll dahier gehörige Grundstücke, nämlich

5 63,5 Kl. (107 R. 4 Sch.) Acker am Wicsmarer Weg, an Wilhelm Fer­ber, zehndöar,

2 74,4 Kl. (.612d.) Acker üi der Lichte- nan