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Was nun insbesondere das hiesige Musikfest betrifft, so mögen folgende wenigen Worte dem sich für die Sache Jnteressirenden genügen.

Seit 40 Jahren besteht hier eine musikalir sche Gesellschaft, deren Stifter theils weit entfernt, theils gestorben sind, von welchen aber einige noch in loco mit stetem Eifer für die Sache wir,' ken. Diese wahre Kunstfreunde erhielten auf ihr in Verbindung mit mehreren andern S r. K ör nigl. Hoheit, unserm hochverehrten Groß Herzog, den anerkannten Kunstfreund und Kenner, eingereichtes Gesuch, eine jährliche Unterstützung, durch welche die Stifter und Di,' rectoren des hiesigen Liebhaberconzerrs in den Stand gesetzt wurden, die Anstalt auf eine höhere Kuusistufe zu bringen. Seit dieser Zeit (1818) habe ich in Verbindung mit meinem würdigen Collegen Hrn.Hofmann, die Direction des hie, sigen Liebhaberconzerts geführt. Obgleich die Mittel fehlten, durch Anstellung vorzüglicher Vo,' calisten und Jnstrumentisten, ein zu großen Auf- führungen taugliches Personale zusammen zu brin, gen, konnte doch durch den Eifer mancher bra- ven Musiker, und vieler durch die Universität her­beigezogenen Dilettanten, so wie durch hiesige von meinem achtbaren thätigen Vorfahren Hrn. Mül­ler, gebildeter Liebhaberinnen und Liebhaber der

Kunst