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Kunst, so wie durch die Zöglinge des Herrn Cantor Hiepe, manches Gute geliefert werden. Erfreut ein so brauchbares und thäriges Personale zu ber
— so unangenehm störend auch der auf Universitäten unvermeidliche Wechsel wieder ein/ wirkte — machte ich mehrere Versuche, größere Aufführungen zu Stande zu bringen. Als das günstige Resultat keinen Zweifel ließ, daß Aehn- liches und Größeres mit angestrengtem Eifer- ger liefert werden könne, — wozu unsere Nachbarn zu Marburg, Wezlar, Butzbach, rc. rc. beizur tragen sich erklärten, welche uns auch manche treffliche Hülfe leistetenwar im Jahr 1820 das erste Musikfest hier, und so konnte jedes Jahr ein ähnliches veranstaltet werden, bis wir denn nun die schwierige Aufgabe zu lösen, Hayd'ns Schöp, fung aufzuführen, unternehmen konnten.— Der erste Zweck unserer Musikfeste war und ist, den Geschmack zu bilden, den Sinn für die Kunst zu wecken, und den thätigen Musikfreunden Gelegenheit zu angemessener Uibung und zu ungewöhnlichem Genüsse zu geben. Mit diesem Zweck noch einen wohlthätigen Zweck zu verbinden, ( da man es für unwürdig hält, das Gotteshaus in welchem diese Conzerte gegeben werden, zu finanziellen SpeculationenEinzelner zu benützen,) war der allgemeine Wunsch, und es hat sich bisher der Kunstsinn der hiesigen Einwohner und der freund-


