Armm-Unterstützungs-Anstalt in Giesen
woraus Hervorgeher:
a) wie
Der vorzüglich durch den vorjährigem M'swachs für die ärmere Ctasse der hiesigen Stadtbewohner immer fühlbarer werdende Druck der iefciaen Reit hat den Unterzeichneten veranlaßt, den glerchzettt- aen Ersuchungen einiger Menschenfreunde zu Folge, eme ausserordentliche Armen- Unterstützung zu veranstalten*
Rhr nächster Rweck ist, für die wahrscheinliche Dauer dieses Nothstandes, ode?von jetzt an bis zur nächsten Erndte, sowohl den ganz armen — als auch denjenigen Bewohnern der hiesigenSt , ohne Unterschied der Religion, welchen chre ErhKtung 'N dieser Reit sehr schwer fallt, vor der Hand daS nothwendlgste Lebens - Be- dmfmß: Brod zu verschaffen, unb, wenn die Milden Beitrage es verstauen, vielleicht auch Kartoffeln, Holz u. s.w. zuzusetzen*
Da der Erfolg den bisherigen Bemühungen schonl in soweit entsprochen hat, daß mit der Brodaustherlung bereits nächst n Mittwochen dewöten Februar, ein theNwetser Anfana gemacht werden kann, Zweck und Ordnung aber wollen , daß nur wahrhaft Bedürftige zugelaffen, und deswegen die erforderlichen Belchem - gungen beigebracht werden; so wird dies hiermit unter dem Anfu- gen öffentlich bekannt gemacht, daß m
nächsten Sonntag unv nächsten Montag Nachmtttag
von 3 bis 5 Uhr auf dahresigem Rathhauö
1) all- diejenigen Armen erscheinen und sich in das Register -intraam lassen können, welche ganz arm, und Nicht lm Stanve s nv ssch ihr Brod zu kaufen; sie müssen aber, um -.ng-zeichn-t werden nt kennen, eine entweder von einem Geistlichen, oder von «i m A zt d^ iner sonst glaubhaften Person hiesiger Stadt a d riL unterschrieben- und besiegelt-, B-sch-.n.gung mitbrmg°n,


