) 4? c
Moff uiehr absondttt, so kann man dl- tauge auf Pottasche benutzen. £>a Ust" dergleichen gereinigte Lau- gen die Starke frisch bereiteter nicht * ihnen diese mit-
telst Zugiesnng so viel kaustischer ^.auge geben, bis sie den verlänger- ten Grad ber Starke, welchen die ,, Salzspmdel anzeigt, erlangt haben, o) Die Asche, ansderman die Laugen gemacht hat, hebt man auf, und zu der Zeit, da man nicht baucht, ln‘1n aufs neue in das Ae scher faß, und laugt sie mir blo- gm Wasser oder armer Lauge aus. ^ie ^Zten Auszüge können statt qe- melnen Wassers zur Anstellung neuer Bnklaugendienen. Nach Westrumbs Berechnung kann eine Bleichfabrik, bei einem-Verbrauch von 10,000 Pf. Pottasche, 30,000 Pf. Waidasche, oder 130,000 gemeiner Asche, we- nrgsiens 4000, 5000 bis 6000 Pf. Pottasche am Ende eines jedenVleich- jahres vorräthig haben,
e) Wer aber die Laugen nichtaufPott- asche benutzen will, sammle sie doch, tränkeHolzspane, Cägespäne, Lohballen , Hokzkohlenstaub damit und verfertige aus diesen getränkten Materialien Kunsttorfe, deren er sich unter seine Kessel bedient, wodurch er eine an Büksalz reiche Asche und <mr wohlfeiles Brenn - Materiale erhalt.
Vorbereitung
Hes leinenen Garns und Tuches zum Bleichen.
Beschluss.
b) Kann man die schon gebrauchten Laugen, ehe man Pottasche aus ihnen verfertigt, nochmals ja mehrmals, bis 12 mal zum Bauchen ge- branchen. Hiezu dienen die- Laugenfässer. In diese sammelt man die Laugen, und sezt ihnen so lange fn,ch gebrannten, mit Wasser zu einem Brei angerührten Kalk zu, bis sich die dunkle Farbe der Lauae in eine weingelbe verwandelt. Wenn sich der Kalk gesezt har, zieht man die Lauge klar vom Bodensatz ab, bringt den Rest in Spitzbentes, läst die Lauge rein ablaufen, und bedient sich ihrer wiederzum Bauchen. Man kann in diesen Fässer in bestimmten Höhen, Hahne anbringen, nm die Lauge nach und nach, so wie sie klar ist, abznlassen, die geklärte Lauge aber, in cämentirten wohl be- dekten Behältern unter den Laugen- fassern, aufbewahren, und ohne Zeitverlust andre Laugen entfärben und reinigen. '
e) Hat man die Laugen mehrmals gebraucht und wieder gereinigt und geschärft, m.nd findet man endlich aus kleinen Proben, die man mit Kalk versezt, daß dieser keinen Far-
*) Man kann auch kleine gehakte Erdhölzer, Heide, Pfrieme, Ginster Audrn- meda u. d. beimischen; ferner Flechten, Moose, Farrenkraur, besonders - «TMaisstengel, die nach Sangrains Untersuchung , S. Bnfiofs Reisen. N.) verhaltmsmasig am meisten Pottasche liefern ' Wemlandern kann man die Trestern dazu nehmen, wenn man Brante- ®em i)0,reflu^ gebrannt hat. Man erhalt von ihnen eine Asche von vornra- Ucher Gnte, die mehr Kali giebt, als Eichenholz von gleichem Gew chr" S. Memoires d'Agricultore. Paris 17S5. S. 42. In Frankreich lsnk durch Vermischung dieser Trestern mit Steinkohlen ein gutes Brennmaterials bereitet, das beim Schmieden für Holzkohle dienen soll, W.


