Ausgabe 
16.1.1770
 
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to Giesilsihe wZcheMiche gemeittttStzige AttZtt'gen

Tugend, und in dem gottesfürchtigen Lebenswandel bestehe. Der Land-, mann und Handwerker folge dem Beyspiele der Heiligen Gottes , in ge­duldiger Ertragung der Beschwerlichkeiten des Lebens, und der Wchlha- bende lindere durch christliche Werkedie Lust fernes Mitbürgers l

Wir versehen Uns endlich der genauen Beobachtung dieser Unserer eybischöffkichen Verordnung und des Gehorsames, welcher, nach Zeug- viß der göttlichen Schrift, besser ist als -Opfer. Gott, der diMbrtgker- ten verordnet hat, verabscheuet dle Andacht-,, welche aus widerspenstige« Herzen aufsteiget. Wir hoffen im Gegentheile, es werden die Gott gehei- iigten Sonntage, als weßhalberr Wir, von erzbischöffiicher Macht we­gen, die ernstliche Verfügung treffen werden, besser als bisher, begangen/ dem vor-und nachmittägigen Gottesdienste in der Pfarrkirche, und insbe­sondere dem Amte der heiligen MeK, den heiligen Kirchengebräuchen und Eeremonien, der nachmittäglichen christlichen Lehre, und der Vesper oder Bethstunde an selbigen, steißig und andächtig abgewartet, das Wort Gottes aus dem Munde des Seelsorgers aufmerksam angehöret; die übri­ge Zeit aber in Lesung geistlicher Bücher, mit auferbaulichen Unterredun­gen, über die angehörte Predigt und christliche Lehre, nützlich zugebracht, und sich überhaupt, an diesen Tagen der Andacht, eines vorzüglichen, tugendhaften und stillen Lebenswandels, zur Vermehrung göttlicher Eh­ra , und Ml Heike der Seele befieiffen werden.

Die geborhene Feste folgen.

Von Emrmpfimg der RmderpoEerr.

Warum ist hier das Blatterimpfen noch nicht eingefuhret? Eins Frage die man sehr oft in Gesellschaften hören muß und die jedesmal auf eine unterschiedene Weise beantwortet wird. Wrr sind fn einem ernst­haften Ton um unsere Beantwortung gefragt und aufgefodert worden- daher wir solche hier öffentlich bekannt machen, vielleicht sind wir so glück­lich das schwache Vorurtheil, dadurch zu bestreiten , und die Bewohner unserer Stadt von dem wahren Vortheil den das Impfen der Blat­tern fast in ganz Europa, so wie in den uns begranzenden Orten verschaf­fet zu überzeugen. Die reitzende Briefe der Lady Montagne, geben eine überaus angenehme Beschreibung, wie die Impfung vor ohngefehr fo. Jahren in Constantinopel. auf eine sehr sorglose Weile behandelt worden, »hngeachtttj dessen lesen wie die merkwürdige Motte in dem 31 een dieser beliebtm