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welche in das Land gebracht werden. Es hat wohl seinen guten Grund, daß es an Fabrikanten und Manufacturarbeiter fehlet, oder daß diejenige, welche vorhanden sind , ihre Profeßionen zum Theil entweder gar nicht oder mit schlechtem Fortgang treiben. Wäre also nicht das beste Mittel fremde Arbeiter unter Verstattung verschiedener Freyheiten und Vortheile in das Land zu ziehen. Dieser Vorschlag hat viel reizendes, und sollte man ihn zur Ausführung bringen können, so würde alsdenn allenfals die fünfte und mit Der Seit die sechste Frage zu bejahen seyn. Allein die siebende würde wohl von selbsten wegfallen. Dann den einheimischen Pro- feßronsverwandten, welche dem Ackerbau ergeben, würden denselben a!8< dann noch weniger fahren lassen; ja diejenigen selbsten, welche noch big* her auf ihr Handwerk gearbeitet hätten, würden vielleicht in Verfall gera- then, weilen sie nicht leichtlich in der Güte und um Den Preiß als die Fremden, welche verschiedene Freyheiten und Vortheile zu genießen hatten, ihre Waaren verfertigen und liefern könnten. Ich halte davor, gleichwie man Anfangs besonders auf die Bearbeitung Der Landesproduc- ten zu sehen hat, so soll man auch die Landeseinwohner Den Fremden, wo möglich vorziehen ; sie zur Arbeit aufmuntern und damit zusehen, wie weit man kommen könne. Ich verwerfe deswegen diesen Anschlag welcher mit großen Fortgang hin und wieder von statten gegangen, gar nicht, wenn er mit dem nöthigen Unterschied ausgeführet wird. Wir reden hier von einem Lande, wo man noch geschickte Arbeiter hat, und wo man erstlich, weilen alles zu viel dem Willkühr und bloßen ohngefchr überlassen ist, eine gute Ordnung und Anfang zu machen hat. Es verstehet sich dennoch von selbsten daß man bey der grosen Verschiedenheit Der Sabri» quen und Manuftcturen, diejenige welche in einem Lande abgehen, gleich- wohlen aber vor dienlich erachtet werden bey Zeiten durch fremde Arbeiter zu etabliren suche, und zu dem Ende denenselben vorzügliche Vortheile zu- fiiesen lassen.
Nun will ich es wagen einen andern auf die Umstanden sich schickenden Anschlag zu thun. Er bestehet in drey Hauptstücken, und gehet nut das Oberfürstenthum an.
Erstlich ist vor allen Dingen nöthig, daß ein Policeycollegium nehmlich in weitlauftigem Verstände in so weit eS aufer dem Policeywe, sen auf Die Stadt und Landwirthschaft, sodann aufden Handel und Wandel , zu sehen bat. Niemand wird zweifeln daß man geschickte Mitglieder in unsrer Stadt finden werde, welche neben ihren ordentlichen Geschäften hierbcy Die besten Diensten ohne grosen Kosten leisten können.
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