rchAmE und Nachrichtett«

Wyche vorhanden ist. Diese ist das Feuer in der Erden, welche von den Naturlehrern, die Grundwarme genennet wird. Es ist die Frage rst sol­ches Feuer würklich vorhanden? Dieses ist durch Mairatt und BoV'le hir^ länglich dargethan worden. Wir wollen die vornehmsten Gründe kürzlich anführen. In den Kellern des Observatorii von Paris, wie Herr von Mairanin seiner Abhandlung von dem Eise anführet, stehet dasganze, Jahr Durch das Warmemaas beynahesich selbsten gleich. Es wird kein merkli­ches Steigen noch Fallen an ihm beobachtet. Käme die Hitze allem von der Sonne, so müßte es im Sommer mehr steigen. Dieses ist noch nicht genug. Wenn in der Erde Feuer ist, so muß die Warme zunehmen, je tiefer man in die Erde kommt. DaS geschiehst aber würklich. In den Bergwerken bleibt die Wärme von 4 bis 600. Fuß gewöhnlich einerley. Nach diesen nimmt sie mit der Tiefe zu. Käme Die Wärme allein von der Sonnen, so müßte sie mit der Tiefe abnehmen. Aus den Eisgruben siehst man, daß die Kraft der Sonnenstrahlen nicht über ir. Fusstref in dre Erde -dringet. Denn das Eis halt sich in dieser Tiefe. Dränge die Kraft der Sonnenstralen weiter, so müßte es schmelzen. Wasser ist nun zwar lockerer als die Erde, man kann aber seine Maste mehr geringer anneh­men als ro mal geringer als die Erde. Wie tief können also me Son­nenstralen in das Wasser würken? Tiefer nicht als 240 Fus. Wonun das Meer tiefer wäre als 240 Fus, da müßte es frieren, wenn alle War­me von den Sonnenstralen herrührete. Die Seefahrer berichten uns aber glaubhaft, daß sie oft noch mehr als tausend Fus Tiefen Haven. Wo, her wäre dieses Wasser flüssig? So bald einem Wasser die Warme ent­zogen wird ist es Eis. Von den Sonnenstralen kann es Nicht seyn, .es muß also innerhalb der Erden eine Wärme seyn, welche es flüssig erhalt. Noch ein starker Grund ist dieser. Es hat die Erde in Feuersperekiden Bergen nicht allein Ausbrüche von Feuer, sondern auch das Meer. Em Be­weis hiervon ist die neue Insel in dem Archipel ago, welche zu Anfang die­ses Jahrhunderts mit Rauch und Flammen aus der See hervorgestiegen ist. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß viele Inseln auf solche Art entstanden. Man findet auf den höchsten Bergen, des von uns bewohnten Erd­strichs/ Dinge welche sich auf dem Grund des^Meers befinden. Will man dieses nicht alles von der Sündflnth herleiten, sollte man es nicht daher begreifen können, wenn man sich vorstellte unsere Haib-Insel seye ehe­dem der Grund des Meeres gewesen, und auf erwehnte Art erhoben wor­den? Man würde zum wenigsten besser mit der Zeitrechnung zurecht kom-