*48 Giesiische Wöchentliche zemeinnötztge Anzekge» rüg« Engellands und Frankreichs; sie gerathen in einen Affekt. Hatten sie wohl nökbig diese Dinge in einer solchen Beziehung auf sich m betracb» ten, daß daher GemüthSbewegungen entstehen konnten;
Es flieht gewisse Dinge welche ganz aus unferm Würkunaskreis entlegen sind, und wann sich jemand unterfangen wollte seine Kräfte bis dahm auSzudehnen, fo würde er Den Namen eine« Thoren verdienen Niemand versuchet dieses auch, niemand versucht den kauf der Wolken oder der Sterne zu ändern, weil er durch den fehlgeschlaaenen Erfola augenblicklich würde beschämet werden. ES gibt aber auch Dina-, welch-ganz auser dem WürkungSkreiße unsres Willens gesetzet sind. De Sittenlehre erfod-rt, solche auch so zu betrachten. In diesem Stück aber gibt es mehr Thoren. Man läßt das Vermögen zu begehren und »u verabscheuen ausschweifen, und alsdann entstehet der Fehler, welcher aum in den Affekten sichtbar wird. ö ,lir' roemwouco
Hieraus folgen diese Regeln; Man bemühe sich für allen Dina gen sich v»n dem rva» gut »der b»|e ist richtige Beanffe !» maKem Wann diese vorhanden sind, fo wird sich ein Mensch manch! Aufwallung seines Herzens ersparen, keander trachtet nach grosen Ehren! amtern , und der Gram, daß er solche nicht nach Wunsch erlä get, bat ihn halb verzehret. Wurde er das Gute und Böse recht zu schäb-n wit. len, wurde er es vorzüglich in Der Tugend, in jct -AobachtUnn uns?».
!‘$m' überlegen Dag Erfüllung unserer Wünsche oft ein Mittel zu unserer Unglucffeel^ei> fet)e, fß würde er sichdiese Trau! rigkeit ersparen. Dtius fren;t vasi er soviel im Spiel gewonnen, wodurch er den andern ungleich gemacht hak. Er sollte überlegen, Dag er dies « leine Fr-ude mit dem Untergang seines Neben-
Menschen verknüpfet seye.
, Die andere Regel ist diese: Man betrachte nichts in J8et/<* tzungauf uns, wenn es nicht der Natur der Sache nackc.» Beziehung auf uns hat. n,le
Nur das was unsere äufere oder innere Vollkommenheiten vermeb. «et (lebet mit un« m einer sittlichen Verbindung, und kann rechtmäsiaer« »k,st em Gegenstand uchrs Begehrens oder Verabscheuung fepn. v
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