Ausgabe 
7.8.1770
 
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«imm ob« dem andern Stand «gen ist - lunb wenigstens nach Verschie- denheic deffelbeae ein« verschiedene Aestail gewinnen muß, wenn sie an«

l : göingegen erjiedek manchco gewesener -kaauan oder Kammer/ungsed ihr« Kmder eben so jgrrtich, und auf «den die Lrk, wii emsien ihre <>«t* Gasten, welche sie dedienren, erzogen wurden. Der Hausknecht muß dem Buben Fritz «den den Respekt erweisen, weichen einst s-m nunmchnger -Herr de« gnädigen Junker oder Graf Fritzen in feinem ^guaienstand er« wiese; und da« Mädchen Charlotte mit eben der Ehrerbietung von der Hausmagdbevienet werden, womit ferne Mama als ehemalige Kammer lung- fcrDer gnädigen Fräulein aufwartete. Mancher gelehrte und verdrenftvollr Mann, der sich zu «'nem hohen Rang emporgefchwungener,zichtt feme Kinder eben so als wenn ihnen ein Vorzug der Geburt ankiebte. Er strrdt, und Die Km- dersindmchtSanoerS,als das, wozu sie sich durch Aufführung bilden; und an­dere,worüber sie so sehndurch Erziehung hinfluözuseyn geübten,sind ebe n daS was sie sind rundihre Erziehung paßt nicht flut ihr en Srand. ES »ff höchst tnöthig den bcfondern Zweck welcher sich nach Stand und Geburt richtet b y dem Plan der Erziehung vor Äugen zu haben. Wie dieser nun an und für fich gebildet seyn muß, wollen wir zeigenund wer Lüsten har wird sich alles schr leicht m eine Tabelle bringen könnens u

Beyde wesentliche Theile des Menschen bedürfen Ausbildung, und das wären dann die zween Hauptpunkten, welche man allezeit vor Augen haben muß, immlrch die VoMommenhritm Des Lerbes und ier Seierr zu erhalten und zu vermehren. Diese Absichten müssen siars gepaartt seyn. Man darf nicht DieAuöbildung dttS^len so langeauf d,e Seite sitzen, viS man die Ausbildung des Körpers erlanget habe, und lo auch umgekehrett dann beyde entwickeln sich zu gleicher Zeit, und die Vollkommenheit des einen bittet der Vollkommenheit Des andern die Hand.

Titius befürchtet der Gesundheit fernes Söhnchens zu schaden, wann er frühe auf die Entwickelung seines Geistes Mn würde. Hane kann beynabe schon die Mousquete tragen, ehe er noch das germgue gelernct hat. Nun da man sichet, daß et schon ziemlich breit von Schulternist, macht man auf einmal Anstalten, ibn etwas leinen zu taffen. 4JU Selr Hanßens wäre aber bis dahin nicht müßig. Seine T en ungekraft de. schäftigte sich mit tausend Dmgen. Eie ist nun an die clb.ge cmchneL Man legt ihr sitzo nichts al- neue Gegeüstandtz vor. Zotten komn-t auf

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