Lsr Giestlsihe wöchetttliche gemeü.uötzige Anzergen
tinmalfein fürchterlicher. Informator mit der Ruthe m der Hand zum Vorschein / hinter ihm em Schreibmeister r und wann diese ihre Lectl-n m traurigen Stunden geliefert haben, so macht der Sprachmeifter oder die Fran- züsin, auf den jungen Herrn und alle semoMinen Anspruch. Nun wird er doch wohl dürfen ftey seyn? Noch nicht. Es kommt der Tanzmeister, rbückt, grimaffet und trillert Hanßen eins vor.- Nun ist er ab« doch wohl frey, und darf, wie vor vier Wochen^ im Hof oder Garten herum springen? Ich sollte eS wohl denken. Doch die Leute'kosten Geld. Wer wird einen Informator mit jammt seiner Hallischen Peruque/vergeblich un- terhalten. Gehe Hays/ - du brsi ein ungeschickter Lunmel-, - man bdlt dir deinen Informator nicht umsonst-pack dich zu ihm hinauf auf die Stube - und lerne deine Action! So heißt es , und HanS stehet auf ein# mal nichts als ungewohnte Auftritte um sich. Er soll alle seine alten und gewohnten Ideen mit neuen mit aller Gewalt vertauschen. Das schreckt ihn ab, und er dehnet sich wohl zwanzig mahl, ehe er eine einzige Lection gnfangt. Das ist kein Wunder So wie es ungereimt seyn würde, dem Leib so lange Vie Nahrung zu entziehen, bis die Seele «ne gewisse Bildung empfangen haben würde, eben so ungereimt ist es, nicht ehe für die Richtung ihrer Vorstellungen und Gebrauch der Selenkräfte, zu sorgen, als bis der Körper eine gewisse Starke,kekewwen hat. Beyde Absichten müssen in gehöriger Verhältnis zugleich vor Augen gesetzt werden. Man zeichne also immer in stine Tabelle diese beyde Hauptrubriquen gegeneinander, daß man nämlich sorgen müsse für Die Bildung des Körpers und des Geistes. Doch das ist.ein so grober Zug in Dem Erziehungsplan, daß man sich wundern muß, wie er so sehr vernachläßlgekwird. Er muß aber darum angezerchntt seyn, damit man die Regeln, welche hieher ge, hören, an ihre rechte Stelle setzen könne.
Auf eine Zeitlang lassen wir die eine Seite unter der Rubrique des Geistes leer, und z ichnen zuerst, weil doch eins ehe muß gesagt werden, als das andere, obgleich beydes zu-gleicher Zeit in gehöriger Verhältnis in Ausübung zu bringen ist, die Regeln welche die Sorgfalt für den Körper erfodern. Hier kommen wiederum zwo Hauptemtheilungen vor, welche gegeneinander zu fetzen sind. Man muß sorgen für de Erhaltung der wesentlichen Vollkommenheiten desselben, worunter Gesundheit am Glieder, und die Sinnen gehören, und für die Erhöhung tiefer wesentliche» Vollkommenheiten. Mn hat man wieher Hauptregeln, worunter


