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Seele eirrA und diese Empfindungen waren die Quelle feiner Lieder, die Park, wie em Strom von seinen Lippen herab stoffen, weit starker, als ron Pindars Lippen die erhabenste Ode. So einen würdigen Ursprung hatte die Dichtkunst! So vollkommen war sie, schon da fie gebohrm wurde! Wir wüsten Vie Wahrheit der Geschichte auf neue Grundsazze^ bauen; sie wüste sich Nicht auf die höchste Warscheinlichkeit grün- den, wenn em-andrer, als Moses, vielleicht einer aus den Heyden, ais Vater der Dichter verehrt werden solke. Inzwischen, wenn dieses nicht Kchon ausgemacht wäre; sokönteich es jezt unentschieden lassen. Ich könnte mich sogar auf die ältesten heydnischett Dichter beruffen.- Auch diese waren Priester ihres Volks. Sie suchten unser erdichteten Bildern die Tugend in ihm liebenswürdigen, und das Laster in seiner verhaften Gestalt vorzustellen. Jarrus/ den sie mit zwey Gesichtern mahlten , war das SSilo eines klugen Regenten. In der P'ersohu des rfarctffbs schilderten sie die strafbare Eigenliebe, und im Phaeton den Hochmuht, pro* rneeheus, und die Furien des Oreste waren sinnliche Vorstellungen von den Martern eines bösen Gewissens. Sie unterrichteten die Menschen auch von dem verschiedenen Zustande nach diesem Leben. Diejenigen, die hiev' die.Götter verehrt, und tugendhaft gelebt, und gehandelt hatten, führten sie in die elysaischen Felder, welche sie als eine Wohnung und Auf- enthalt der Freuden beschrieben. Diejenigen aber, die von den unpattheyi- jchen Richtern der Hölle ein schrekliches Urtheil empfingen, wurden von den Furien in einen Abgrund geschleudert , wo Titanen, und Giganten, mitten in Flammen, unter der Last ungeheurer Berge seufzten;' wo ein Tantalus im Ueberfiusft aller Güter von Hunger und Durst gequält, und SisyphuS feiner unerträglichen Last nie entledigt wurde. Die ganze Lehre von den Göttern der Heyden finden wir bev ihren Poeten. Ich könte mich hiev in ein sehr weites Feld einlaffen. Die Geschichte aller Völker lehret uns, daß die Müsen sich immer am liebsten mit der Religion vereinigt haben; daß sie flohen, wo die Religion erkaltete, oder unterdrukt wurde; daß die verfolgte Religion ihnen nacheilte, bey ihnen wohnte, sie segnete , sie blühender machte, und die herrlichsten Früchte von diesem ihren Seegen ge- Nvß. Bey fremden Göttern aber will ich nicht stehen bleiben, vennwerkarr^ rvev will sich lange in den Tempeln der Gözzen »Diener verweilen > Ich gehe in jene Zeiten zurük, da unser Glaube sein Haupt unter den Völker» «mpor hob: und sich allenthalben ausbreitete. Da hör; ich in den stille» MsMltM der ttM Christen einen Lgcknnz mit Clceronischen kippe»


