Ausgabe 
31.1.1769
 
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W Mefllsche ^öchentbch^gem e<nn Utzige Anzeige ler Racine, * ist löblich, er ist gerecht; obgleich ein ganzes Chor Dich­ter dadurch aufgebracht wurde, obgleich alle , die sich in Ovidens Schule gebildet haben, noch immer darüber sMebvscht sind.

Sie' mögen es' ftyn. , Wie feyeir iMew nur die Vorzüge eines Koungs, und Klöpstoks entgegen. Und sie Md schon dadurch widerlegt. Mitwasfür Prachtffchrk derunnachchmlicheBrittein seinen heiligen Nach­ten, dir Eikelkettm im Diumpf aufl^ -Wie erhebt er dit Siege der Utv fierblichkeit! Wie göttlich singt Heukschtand^ Homer die Erlösung der sün- Vigen Menfchent Unlxwas m firr .Geist bchbte sie bMe? was für ein Feuer begeistert fier Em mrrererAÄ'st^em Migev Feuer. Der Geist des Gebets, und das Feuer der Andacht. Diß war die Begeisterung würdi­ger Christen. Sie bemächtigt sich ihrer Leser,, Welt den Dichter, und rvird eine Quelle neuer Lieder. J" j ,

Um unser lkrchtil vönREdechFu dürfest wir nur das Ur-

Heil des teztem für den ersterst/anführen. IFoungs rx^cbtcv fagt Klop- pok f find vielleicht das einzige werk der Heeren Poesie^ wel- (focs verdiente gar keiM Fehler zu haben^ wenn wir ihm neh­men/ was ar «it» Christ fagr / fs bleibt «ns Socratcs tlbn'g. Aber wie weit ist der Christ über Soe-rares erhaben! wenn die Offenbahrung unsre Führerin wird r so steigen wir von einem Hügel auf cm Gebörge. Und an einem andern Ort. Dae Herz ganz zu rühren/ istüberharrpt in jeder Art der Beredsamkeit das höchste/ wasstch der MeMer vorfezzen/und was der Hörer vorr fodern kam Es drrrch die Religion zu thun, ist eine neue Höhe, die für uns/ ohne Offenbahrrmg , mit Wolken bedekt rvar. Hier kernen der Dichter / und der Losir einander am gc- rvissesten kennen, ob fie Christen find. Nichts germgers darf derjenige feyn, der hier unser ganzes Herz bewegen, und der, welcher hier den Dichter ganz empfinden will. ** So Fönte der reden , von dem rmS ferne Freunde versichern, daß -r sich zu einer jeden Arbeit in seiner Dichtkunst durchs Gebet heittW r M von sich selbst spricht:

- Rem

* I^ürc jtur l ebus, que let Foctes fbnr de b Poefirf

Ir pcriÄe noae irrr que nos fylres fe raifenr.

$i les fbns de Famaur fonr fe» feuls, qai nouf yÜH&nC,

* * s Abhandlung von tr<r heiligen l-d