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fleht. Wik nififpn uns ißt daher ohne Zeitverlust nach Mitteln umsehe», welche die fehlenden Kräfte zu ersezzeu und den geschwächten Faftrn ihrege. hörige Spannung wieder zu geben vermögend sind, Au dieser Absicht bieten sich uns die reizenden und stärkenden Arzeneyen als vortreffliche Mittel an- Unter den erster» sind im gegenwärtigen Falle unferm Endzwecke vor. .»glich angemessen > die TabackSrauchs - und Salzclystire, das Einblasen reizender Dinge, »«sonders der gepulverten Nieswurz, in die Nase, da« Einreiben flüchtiger Arzneyen, als de« SalnnacgeisteS, |in die Schläfen, auf die Zunge rc. starkes Einblasen der Luft in di« l’unge und in die Därme durch Blasebälge und das- Klopfen in den Rücken. Unter die letzter» gehören, Weineiystire mit stärkenden Kräutern, Wurzeln und Rinden abgekocht, deren schon Pli«,ms in dieser Absicht gedenkt, das Waschen und Reiben der Brust, des Kopfs und des Unterleibes mit Essig, mit geistigen und andern stärkenden Dingen, das Eintröpstln derselben in den Mund, und mehrer« andere, die man nach Gefallen wählen kann. - Di« ausgezeichneten Erfahrungen lehren, daß der TabackSrauch in die Gedärme ge. blasen, nach vorhergegangenem Gebrauch anderer nöthigen Dinge, unter allen daS kräftigste Mittel sey, die Bewegung der Brust und des Athem. holen wieder herzustellen. Mit Recht schreiben wir diese vorzügliche Wär. fang dem schnellen Reize zu, welchen dieser Rauch in den Häuten der Gedärme erweckt und die sich auf da« Zwerchst« und d>« ganze Brust fort« aepflanzt, hieselbst ein erneuertes Zusammenziehen der Fasern aller zum Athemholen dienenden Theile verursacht, und solchergestalt die Bewegung der Brust allmählig wieder Hersteller. Leser, die kein« Aerzte sind, könn«n sich diese« durch die ähnliche Wurkungen des verschlungenen Tabacks« rauchs, die einem jeden bekannt sind, begreisiich machen: er reißt die Fasern des Magens zu einem widernatürlichen Zusammenziehen, welches, nach Maaße der verschluckten Menge des Rauchs, augenblickliche Uebelkei« oder Erbreche» nach sich zieht. - Bey den übrigen Mitteln , al« deren Würkungsark bekannt genug ist , halte ich mich nicht auf. Von dem starken Einblasen der Lust in die Lunge und Gedärme, merke ich nur noch an, daß eS von gedoppeltem Nutzen ist. Einmal bewürkt es durch die vermehrte Spannung, daß alle Theile gegen Vie Würkung der übrigen reizenden Mittel um desto empfindlicher werden; denn die vermehrte Span, nung erhöht di« den Fasern unserS Körpers «igenlhümliche Kraft sich zusammen zu ziehen, ja sie ist, wenn sie stark genug, allein hinlänglich, diese« vermehrte Zn lmimenjichen, ohne einen hinzukommenden andern Reiz
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