"zrr Gr'effrsche wöchetttlich^ememnütziZe Anzeigen
Eitt untrügliches Mittel wieder eine Verrenkung (ecgrt) be^ Pferden / mitgetheilt von Marquis de Quincye.
Man nehme | Unze Lorbeeröhl, < Unze Neßwurzel, if Unze Euphorbium ; stoße diese Materialien sehr fein, vermische sie mit Lorbeeröl, rmd thue, um die Salbe noch stutziger zu machen, einen Löffel voll Hanf- ühl dazu. Mit dieser Salbe reibe man den Bug des Pferdes einmal und binde es fest, damit eS sich nicht reibe; 5. oder 6. Tage nachher reibe man den Bug des Pferdes mit -Olivenöhl, und lasse es arbeiten, oder reiten; wenigstens lasse man es des Morgens und Abends etwas herum führen. Dieses Mittel hilft, wenn gleich der Schade ein Jahr alt ist.
Iortsetzung der Gedanken / über den Werth eines regelmäßigen Verfahrens / bey der Anordnung der Mittel zur Wieder- Herstellung erstickter Personen.
Alle Versuche, den Krampf zu heben, können uns fehlschlagen. In diesem Falle bleibt uns noch immer ein Mittel, die Luftröhre zu eröffnen , übrig, welches untrüglich ist. Dieses besteht in der -Operation, und hievon rede ich unten. Jetzt sind uns die reizenden Mittel noch zu betrachten übrig; diejenigen nemkich, welche wir anwenden müssen, wenn nach gehobenem Krampfe, oder überhaupt nach geschehner Oeffnung der Luftröhre-, das Athcmholen nicht von selbst allmählig wieder angeht.
Je hefftrger oder anhaltender ein Krampf gewesen , um desto größer ist die Schwache welche er in den Fasern zurück läßt. Aus dieser Ursache kann sich leicht bey weniger robusten Körpern, oder auch bep solchen, wel. che man erst nach Verstießung längerer Zeit die nölhige Hülfe leistet, der Fall ereignen, daß das Athemholen außen bleibt, wenn gleich der Krampf in den Brustmuskeln und der Luftröhre, welcher es vorhin verhinderten, gehoben worden. Wir dürfen uns hierüber um desto weniger wundern, da ein bloßer Stillstand in den Lebensbewegungen , wenn er gleich nicht lange anhält, auch bey einem übrigens gesunden Menschen die lebendig, Kraft des Körpers schon ungemein schwächt. Wenn wir Ursache haben m glauben, daß noch Leben im Körper vorhanden ist, und dabey durch Merkmale, die ich unten anqeben will, überzeugt worden, daß der Krampf würklich gehoben scy: so ist es augenscheinlich, daß nichts als der Ma, ml
Kräfte der fteywjüigen Wtederherstellung W Slthmholens jm Wege W
< ' <


