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8tn sie Papa eftinter nos. Der Pabst ist unter unk. Si- vetianatu «userdem alle Ehre, die dem Pabst selbst ;u feint. Sie tragen «Man nur ihr bloseS Rochetto: * die vom Pabst erwehlten ganz vieler; die andern mit rohten Umschlägen, und sie lassen keinen Prälaten neben ficb im Wagen Men. 1
, Am loten Tage, von dem Tage de« Todes an gerechnet, versam- len sich die Cardinale in der St. PeterSkirche; hier hören sie erst die so ae- nante Heiligengeists Messe; und ein Prälat hält eine Ermahnung an sie Meinen solchen Pabst zu erwehlen, welcher der Kirche wohl vorstunde. < Sie gehen darauf i und r nach einander, so wie es ihr Rang mit sich bringt, von der Schweizergarde, und einer Menge Volks begleitet, nach dem Conelave zu. Nun erschalt schon in der Paulliner Capelle bas Lied veni creator &. Sie begeben sich in eben der Ordnung dahin. Hören die Bullen von der Erwehlung eines Pabsies Detlefen; und der Cardinal- Decanus zeigt der ganzen heiligen Versammlung in einer kurzen Rede, wie nothwendig es sey, sich auch bey der bevorstehenden Wahl genau nach den Vorschriften der Bullen zu richten.
Sie feren nun wieder ins Conclave zurük. Wollen sie noch den Tag in ihren Paliästen zu Mittage speisen; so steht «S ihnen frcp. Sie können «mch biß um , Uhr Nachmittage daselbst verbleiben: wen sie wollen, mit sich ms Conclave bringen, und dassekbige besehen lassen. Nach Leutuna aber einer gewissen Elokke müssen alle, die nicht hinemgehören, heraus. Die Thüren werden alsdann alle vermauret, und werden solche wärenver Wahl nicht wieder geöfnet: es seh denn, daß ein Cardinal noch hinein rodet »in tödlich kranker herausgelassen wird. Deßwegen auch Der (Zeremonien, meister den Cardmälen ehe sie sich hineinbegeben vorstelt: daß sie nicht nö» thig hätten sich einschliesserr zu lassen; wenn sie es aber rhäten, nicht eher wieder herauskämen, als biß nach Vorschrift der Bullen die Wahl des neuen Pabstes zu stände gebracht wäre. Zur Sicherheit der Wahl lasten der Gouverneur, und der Marschall des Conclave an allen Orten, woe« näthig ist, ihre Wachen hinstellen. Man hält auch allenthalben gute Auf, sichk, damit kein Brief, oder sonsten heimliche Nachrichten den Cardinälm p gebracht werden. . ...
Dieses Conelave hat Gregorius V. im Jahr 1273; fn derVersamm. lungzu kion verordnet; damit die Cardinäle durch den unbequemen Aussen»« halt . , • Secbety ist ergentfid) ein Cherrot mit Satten, ist «bet jft R»M ei» geivM
*' Mantel, dessen sich die Cardinale bedienen-


