Ausgabe 
25.7.1769
 
Einzelbild herunterladen

und VUdyctibttfc hi th

KöMchttst Proben M dieser Wolle hinreichend bekräftige Ferner daß derjenige Antheil der Wolle, welcher zuerst z bis 4mal von selbst aüsdek reifen Zapfen heraus dringet, und gleichsam unter den Händekr aufquillet- der längste, feinste und beste sey, und mit den Fingern ganz locker abM nommen- werden müsse. Der folgende wird nach und nach etwas schlech­ter, und dei Rest, welcher aus den Zapfen heraus Mopset werden muß, ist kürzer und spröder, daß man ihn mit Den vorhergehenden nicht vermi­schen kann. Diejenige Wolle, die aus solchen Zapfen heraus drmgik, als welche gleichsam unter den Händen aufguillet; diese Wolle säge ich, die man aus solchen Zapfen erhält, die eine Nothreift bekommen haben­wird MotiDerö verwahret. Bey der nachfolgenden Zubereitung wird die­ser Baumwolle ihre Sprödigkeit von kunstverständigen Arbeitern leicht be­nommen.

Die feinste Art der Wolle ist zwar ungemein weiß, fallet aber nach' der ersten Verarbeitung, vor der Bleiche, noch etwas ins Grünlich^ welches sich mindert, und an dem Färben nicht hindert ', wie sie denn'dlH gelbe, blaue, grüne und schwarze Farbe annimmk.V

Sönst hak sich die innländische Baumwolle, seit Jahr und TaK in den verschiedenen Vorproben brauchbar erwiesen , daß kein Kunstver­ständiger daran zweifelt, welcher dasjenige gründlich zu beurtheilen verste­het, was man von einem jeden Materiale, nach dessen NMUWchEigen­schaften, verlangen und erwarten kann, wenn man ihm eine schickliche Zu- bereikung gegeben hat. Beym Hmhmacher hat sich die geringe' Woll^ ziemlich im Gemenge verarbeiten lassen, und einen guten feinest leichten Huth gegeben. Beym Papiermachen haben sich Anzeigen daß Man cs damit noch weiter bringen könne. Tsi< '

Was die, laut den neuern Proben, bekannt gewordeneIEektuM dieser Wolle betrifft, so bestehet sie, äusser der Reinigung, öMstm',daß man ihr die nöthige Gelindigkeit giebet. Die Reinigung derselbe^ richtet sich nach der verschiedenen Anwendung bey dvn^Handwerkern^.-und die ge­meinste bestehet darinnen, daß sie pon Schuppen, SagmeN'j Blätterns Körnern, Stielchen und Fasern befteyet nmd, welches Hstrch diejenige Maschine sehr bequem geschiehet, Vie die königlich schwedische.Academie zw Stockholm in ibnn Schriften bekannt gemacht hat, pie aber noch einigt Verbesserung verdienet, auch wirklich schon erhalten hat-, daß.man aM im Stande ift, auf einmal eine größere Quantität davon z^ reinigen alS^ sonst. Die Mittel, eine' so'feine und dabey doch etwas sMdf'WÄe D

G g r tmdtr