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fo. oder 100 Theil ihres Vermögens zu Vermehrung dieser Stiftung zu- rükfallen müsse. Nicht geringen Nuzzen würde eine Stiftung schaffen­vermöge welcher armen Leuten, die zum Theil gern arbeiten würden, wenn sie nur Gelegenheit dazu Hütten, Arbeit gegeben und bezahlt, das Verfer­tigte aber wieder unter fromme Arme ausgetheilt würde. Die Anlegung einer Leibbibliothek, dergleichen in England sind, daraus sowohl Gelehr­ten als Ungelehrten beyderley Geschlechts, gegen Subscription eines ge­ringen Geldes, Bücher zum Lesen communiciret werden, würde ebenfalls eine rühmliche Anstalt seyn; wie auch die Errichtung eines Freytischesauf einer hohen Schule für arme, aber hofnungsvolle Studirende. Wenn

. öffentliche Gasthäuser vor unterschiedene arme, alte, kranke und gesunde Reisende gestiftet würden, worinnen ein dergleichen Dürftiger und Reisen­der seine Mahlzeit, auch wohl Herberge und Pflege, entweder ganz um­sonst oder vor ein geringes, und nach dem Unterschied der Personen , ge­ringer oder besser, finden könnte: so würde nicht nur die Menge der Bett­ler auch auf diese Weife vermindert, und auf eine der Liebe des Nächsten anständige Art für verunglükte Reisende nnthdürftig gesorget ;| sondern auch die bessere Einrichtung dec öffentlichen Gasthöfe befördert werden. Wer ein Waysenhaus stiftete, darinnen nur solche arme Kinder ausge­nommen würden, welche schon lesen, schreiben, und die Lehren des Chri- stenthums inne hätten, und nunmehr in Dieser Anstalt darinn nur weiter geführet werden dürsten, hauptsächlich aber, wie in einer Kunst-Werk- und Ökonomischen oder Realschule, 2. biß z Jahr lang, durch Unterricht und Uebung zubereitet würden; derselbe würde dem gemeinen Wesen nach und nach viel geschikte und arbeitsame Mitglieder liefern. Hiemit würde sich vielleicht eine andere nüzliche Anstalt verbinden lassen. Ich meyne eine Stipendienstiftung vor Leute, die nicht studiren aber auch nicht die ge­ringsten und rohesten bleiben sollen und wollen; die arm und dürftig sind, und doch eine geringere oder größere Fähigkeit zur Wirthschast, zu Hand­werkern und Manufacturen, zur Kaufmannschaft oder zu einer Kunst be- sizzen. Eine nothwendige, gemeinnüzliche und zur Zeit noch gar nicht vor. Hand en e Anstalt würde die Errichtung eines Gynaecei oder eine r Frauen­zimmerschule seyn, worinnen junge Personen weiblichen Geschlechts von ho- - hen und niedrigen Stande, entweder umsonst oder gegen ein mäßiges An­tritts-und Abzugsgeld, auf eine christliche und ihrem Stande gemäße Art erzogen, und in denen ihnen nöthigen Wissenschaften, Uebungerr und Ar-

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