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Pracnsthe Anweisung was zu leinem tüchtigen und guten Schäfer erfordert wird.
i) Muß ein guter Schäfer feiner Heerde wohl vorzussehen wissen, besonders auch diejenige Gegenden, so feiner Heerde schädlich, meiden, e.g. nasse und sumpsigte Waiden-.
L) Muß ein rechtschaffener Schäfer die Zeit von Johaünl biß Way- nachten wohl odserviren, binnen welcher et ferne Heerde faul hüten und b'inliefern kann, e. g. wenn es Mehltau, Regett oder diebelgiebt, müßet entweder so lang im Pferch bleiben, oder einen Baum zu erreichen suchen, da er so lang, biß es alles abgetrucknet, bleiben muß.
3) Muß ein rechtschaffener Schäfer auch die Fütterung, so et den Winter durch nöthig hat aussoydttn , da er wohl darauf zu sehen hak, daß daß Heu und Grummet gut gemachte nicht verßösset wre auch nicht viel beregnet seye, das Gestrohs aber nicht feucht und muttericht, womit man ein Schaaf sogleich kann faul füttern. ,
4) Muß ein guter Schäfer auch die wahre Kennzeichen emes gesun- den, kranken, und faulen Schaafts anzugeben wissen.
Die Kenntzeichen eines gesunden Schaafts sind e. g. wenn die Augen und f. v. d. Zutten, roch und frech ausfehen.
Ist aber das Schaaf in den Augen steckigt und weiß, so ist es im 1 cLj Hgut und Augen blau, so hat das Schaaf Mangel an der Leber,
Sind aber die Augen naß und roth mit gelben Püncktgen und gehen auf dem Forderblatte die Haare aus, so ist das Schaaf f. v. d. Lungen- scheumW ftul.^^ ^uden nflg mit einem gelben dicken Aufwurf, so ist es die Herzfäule. . . k
Von diesen Arten Fäulen, lassen sich ennge durch das salzen, und des Frühjahrs auf den Saamen hüthen, abfüttern und vertreiben.
t) Muß ein guter Schäfer auch wohl acht haben, daß ferne Heerdt kein unrein Wager sauffen e. g. wo Ganse drinnen gewesen, als wel-


