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men sie also, und pfropfen sie in düsen wilden Stamm das Reis derWis- senschaften, daß er blühe. Sie haben der Welt die Gestalt der Erde ge­zeigt; kommen sie, und zeigen auch einem Könige das Vergnügen, einen Mann, wie sie sind, zu besizzen,,

Der berühmte Wolf/ welcher um seiner Weltweisheit willen die preussischen Lande hatte verlassen müssen, ward feierlich eingeladen, die Staaten des Königs aufs neue zu unterrichten, und das gegebene Gebot in Ansehung seiner Schriften wurde gänzlich aufgehoben. Selbst m den blutigen Kriegen, in welche der Monarch verwikkelt wurde, suchte er noch immer so viele Zeit zu gewinnen, um an die Mulen zu denken. Sie ha­ben ihm fast mehr wie er ihnen zu danken. Er führte in einer Hand den Degen, und in der andern die Feder. Mlaupertuis war dem König zur Seite, und versüste ihm die Augenblikke, die ihm vom Geräusche der Waffen noch übrig blieben. Er wurde in der schlacht bey Molwiz gefangen, geplündert, und nach Wien gebracht. Sein König bekam ihn aber gegen den Cardinal von Sinzendorf wieder. Eine Auswechselung die zur Ehre des Gelehrten gereichte. Die im Jahr i?44* zu A önigsberg errichtete deutsche gelehrte Gesellschaft war ein neuer Be­weis von Friedrichs Liebe zu den Wissenschaften. Dem sind noch vie­le andre bishiehcrgefolget. Auchan der Oder blüht unter seinem Schuzze eine n?ue Gesellschaft zur Verbreitung der Wissenschaften. Und wenn man alle die Wolthaken kur; bezeichnen will , womit der Monarch durch Hülfe der Wissenschaften seine Länder gesegnet hat, so kann man sich mit recht Voltairens Worte bedienen, die gleich zu Anfänge eines von ihm an den Kö­nig gerichteten poetischen, sonst ganz verwegnen, und kühnen Briefs stehen. Ec ist wirklich ver König, wie er ihn nennt, dessen Weisheit die ganze Welt betrachtete; die Weisen/ welche sich beeiferten, unter seinen Ge- sezzeN zu leben, fanden an seinem Hofe das Orakel Griechen­lands wieder; die Erde bewunderte ihn, schwieg vor ihm, und Berlin, welches auf seinem Wink aus dem Staube hervor ging, hob fein stolzes Haupt so hoch, wie päris. In Dem Scharren der Lorbern, die er bey LNolwiz eingeerntek/ verschönerten die aufgemunrerten, und von den Ufern der Seine herbey gerufnen Künste ftiN Land. Die Palmzweige Des parnaß -- und Ser Oehls bäum Athens, die sein Fleiß verpflanzte, bauere, undnährre, stiegen unter seinen bezauberten / und staunenden Augen hervor. Die Lhicane harre vor ihm die Erde zerrißen» aber das aus dem

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