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die segnenden Einflüsse der Wissenschaften und Künste seine Völker beglük- te. Er unternahm weite Reisen/ besuchte die auswärtigen Höft/ ging in die Tempel der Musen, blieb in den Werkstätten der Künste, und alles ' dieses that er um ferne noch ungesitteten Rußen an einen Eeschmak gewö- «en, ihre Sitten durch Wissenschaften mildern, und sie menschlicher bilden zu können. Er war in der Erreichung seiner Absicht nicht unglüklich. ^5-chon mi Jahr 17x4. konte er zu Petersburg eine unter seiner eigenen höchsten Aussicht stehende Academie der Wissenschaften aufrichten. Sie bekam r6. berühmte Lehrer; und ihr Fleiß hatte den besten Erfolg. Dieser und andrer seinen Unterthanen erwiesenen Wolthaten wegen, muste er, ob er sich anfänglich gleich weigerte, doch endlich den Titel des großen Vaters des Vaterlandes/ und Kaisers des gesamten Rußlands arrnehmen.
, Gehe ich nun weiter in unser Jahrhundert, und näher bis an unsre
'° Formme an einen Friederich/ der unstreitig, so wie in allen Stukken, also auch in seiner besondern Liebe und Sorge fürdieMusen, mit denen er sich von seinen ersten Jahren an bekannt machte, unter Fürsten me semes gleichen gehabt hat. '
, .. wPr wehr als Liebe, welche ihm einmal für die Künste und Wissenschaften emgepragt war. Und von dieser besondern Leidenschaft, konte seine immer noch tiefer in dieselbigen eindringende Seele durch nichts wieder gebracht werden. Frankreichs Homer verkante in den Briefen , die er erhielte, den Prinzen, und hörte den Liebling der Musen. Kaum hatte er aber die Ruder des Reichs in die Hände genommen, so zeigte er sich auch als König den Musen gefällig. „ Er beschloß ihnen einen ihrer wurdigenl Tempel zu bauen, und die Academie der- Wissenschaften, welche rn Verfall, uud fast in Verachtung gekommen war, wiederher- zustellen. Schon alle Anstalten waren dazu gemacht, nur die Unruhen welche der Tod Kaiser Carls VI. erregte, hinderten auf einige Jahre dre Vollziehung des löblichen Entwurfs. Indessen wurden bereits die Herrn AlgarOtti/ und Maupereuis nach Berlin beruffen, an der Erreichung die,es Endzweks mit arbeiten zu helfen. Der erstere kam den 21.
0IV.UnD fln den leztern schrieb König Friederich im Mo-' x^ ,u6 Ä^bandig: „ Mein Herz und meine Neigung haben von dem ersten Augenblrk an, da ich auf den Thr on gekommen bin, das Verlangen in bler zu haben, damit sie dcr berlinischen Academie die- rwge Getlalt geben mögen, die sie mir pon chsieg erhqften kann. Kom
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