Ausgabe 
29.11.1768
 
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Von der GLei

be Gckcke erhalten.

Ein Atheist- Fann keine Ehrerbietung gegen seine Eltckn haben. Er Mubet keinen GOtt, welcher solche geboten hat, und es ist offenbahr, -vaß Eltern ost am wenigsten daran gedenken, Kinder zu zeugen; also fallet bey einem Atheisten alle Verbindlichkeit gegen ihnen weg. Die Dankbar­keit vor die erhaltene. Auftrziehung kan bey einem solchen Menschen keinen Eindruck machen. * r ,

Ein Atheist kann auch keine Ehrfurcht vor seine -Obrigkeit haben. Betrug und List und Gewalt sind es, wodurch dieselbe, seiner Meinung nach, die Herrschaft an sich gebracht hat; und nichts stehet, bey sich ereig­nender Gelegenheit, dem Atheisten im Wege, sich durch alle mögliche Mit­tel derselbigen selbst zu bemeistem. r e; u r ?

Man betrachte diese drey Gegenstände aufmerksam, und sage Mals- denn, ob es vernünftig ist, einmÄthsistm in einem Staate zu dulden. .

^ch weiß es, daß der berühmte Bayle behauptet hat, es könnte eine Republik auS lauter Atheisten sehr wohl bestehen, denn sie könnten alle ehp- tiche Leute seyn. Ich würde ihm hierinn gerne Beyfall geben , wenn mir nicht dasNaememe Verderben des menschlichen Herzens bekannt- wäre. Ein jeder Mensch weiß dieses aus der Erfahrung, und solche.ErfahruVm lassen sich nicht widerstreiten^.. Sollte.es möglich Mn,, einen StaatM laut r Atheisten zu errichten, to würde solcher zwar eine ganz kleine Zeit, Oer nur so lange bestehen, als sich einer W dem' Mern lürchten mtM Und me leicht ist es nicht geschehen- dasssich zwch miteinander vereinigen, und dm dritten todttchlagen?? *** vr.v^tc^ ttod T;lQ»

DieMheistm M wilde reissende Thlere, nur mit der äussersten Le­bensgefahr kann man unter ihnen wohnen. Sie werden weder unseres. Le­bens, noch uystm EheMttL, noch unserer Güter verschonen, so bald sich die Gelegenheit vazü Ereignet; denn Hey ihnen - Mm keine GMüdM-Des MüLbaftsichm Lebens statt.,, Nur durch die Fürcht dek Sttaft werden Je bisweilen Mücke gehalten, dasjenige zu thun, was ihnen gelüstet.' - >

n<td)nct)t.

Von der GiMchm gelehrten Zeitung, haben nunmehrsDPro- be Stücke erhalten, Ae'fiMtM soll mit künftigen Jahr 1765. angehew, und davon alw'MeMr Stücke erscheinen. Es werden fuv das Jahr- z.fi. voraus bezahlt, oder alle halbe Jahr von Jan. brß Ende Jun. 1 st. jofr. vränumerirt. Die auswärtigen Herm Liebhaber haben M bey ihren Post. .Pa& (lw-tz.^u!r; LMNtery,