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Von der GLei
be Gckcke erhalten.
Ein Atheist- Fann keine Ehrerbietung gegen seine Eltckn haben. Er Mubet keinen GOtt, welcher solche geboten hat, und es ist offenbahr, -vaß Eltern ost am wenigsten daran gedenken, Kinder zu zeugen; also fallet bey einem Atheisten alle Verbindlichkeit gegen ihnen weg. Die Dankbarkeit vor die erhaltene. Auftrziehung kan bey einem solchen Menschen keinen Eindruck machen. * r ,
Ein Atheist kann auch keine Ehrfurcht vor seine -Obrigkeit haben. Betrug und List und Gewalt sind es, wodurch dieselbe, seiner Meinung nach, die Herrschaft an sich gebracht hat; und nichts stehet, bey sich ereignender Gelegenheit, dem Atheisten im Wege, sich durch alle mögliche Mittel derselbigen selbst zu bemeistem. r e; u r ? ■
Man betrachte diese drey Gegenstände aufmerksam, und sage Mals- denn, ob es vernünftig ist, einmÄthsistm in einem Staate zu dulden. .
^ch weiß es, daß der berühmte Bayle behauptet hat, es könnte eine Republik auS lauter Atheisten sehr wohl bestehen, denn sie könnten alle ehp- tiche Leute seyn. Ich würde ihm hierinn gerne Beyfall geben , wenn mir nicht dasNaememe Verderben des menschlichen Herzens bekannt- wäre. Ein jeder Mensch weiß dieses aus der Erfahrung, und solche.ErfahruVm lassen sich nicht widerstreiten^.. Sollte.es möglich Mn,, einen StaatM laut r Atheisten zu errichten, to würde solcher zwar eine ganz kleine Zeit, Oer nur so lange bestehen, als sich einer W dem' Mern lürchten mtM Und me leicht ist es nicht geschehen- dasssich zwch miteinander vereinigen, und dm dritten todttchlagen? •?’” *** vr.v^tc^ ttod T;lQ»
DieMheistm M wilde reissende Thlere, nur mit der äussersten Lebensgefahr kann man unter ihnen wohnen. Sie werden weder unseres. Lebens, noch uystm EheMttL, noch unserer Güter verschonen, so bald sich die Gelegenheit vazü Ereignet; denn Hey ihnen - Mm keine GMüdM-Des MüLbaftsichm Lebens statt.,, Nur durch die Fürcht dek Sttaft werden Je bisweilen Mücke gehalten, dasjenige zu thun, was ihnen gelüstet.' - >
n<td)nct)t.
Von der GiMchm gelehrten Zeitung, haben wü nunmehrsDPro- be Stücke erhalten, Ae'fiMtM soll mit künftigen Jahr 1765. angehew, und davon alw'MeMr Stücke erscheinen. Es werden fuv das Jahr- z.fi. voraus bezahlt, oder alle halbe Jahr von Jan. brß Ende Jun. 1 st. jofr. vränumerirt. Die auswärtigen Herm Liebhaber haben M bey ihren Post. .Pa& (lw-tz.^u!r; LMNtery,


