Ausgabe 
25.10.1768
 
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Gresilsche wochMtlich f ZoMsttttützige Attzetzett

Mn dieses Land fadenweise ein, und pflüget aus jeden Faden breit eim Furche/ säet in selbige die Erbsen, machet solche mit der Ege wiederum ge§ rade, so daß der Saame z bis > Werschock mit Erde bedeckt wird. Ist yie Erde gar zu mager, so machet man die Furche tiefer/ junb schüttet in selbige etwas verfaulten Mist oder gute Erde. Die dritte Art ist, daß man das Land, wie oben bey der zweyten Methode gedacht- M eben der­selben Jahrszeit Mal recht gut umpflüge und reinige. Sollte aber der Sand oder die Erde gar zu mager und schlecht scyn, so muß solche durch einen seiner Natur gemäßen Dünger verbessert weichen. Wenn solches ge­schehen, und zum drittenmal gepflügt und geeget worden, so, säet man die- se Art Erbsen darauf, so wie man das Korn zu säen pflegt, nur mit dem Unterscheide, daß ein Stück Land auf welches man $q Tschetwerick * Rocken säet, von diesen Erbsen werden nach der Besäung mit dem Pfluge untergeackert, so, daß sie, wie oben gedacht, z oder 3 Werschock tref m die Erde kommen. Diese zt<; und ;te Art braucht alsdenn werter gar km ner Wartung, nur mus man das Feld vor dem Hornvieh, als,Kühen und Ziegen bis die Bäume zu ihrer vollkommnen Größe gelanget , bewahren. Denn diese verderben sonst die jungen Bäume, als deren Blätter sehr süsse sind, und ihnen zur angenehmen Fütterung dienen. Desgleichen bewahre man sie auch vor den Schweinen. Denn diese graben solche junge Bau­me fammt der Wurzel aus, massen die Wurzel dieser Bäume gelb und sehr süsse ist, welche die Schweine gern fressen. Des Zwischenraums d er nach der 2ten Art angelegten Wälder kann man sich als Wiesenland be­dienen, falls solches darzu tauglich ist. Ist es aber gar zu sandig, so kann man es, wie oben bereits gemeldet, mit Buchweitzen oder Richen be­säen. Die dritte Art aber läßt man wie einen andern besäeten Wald auf­wachsen, und wenn man es so weit gebracht, daß man große und viele Bäume hat, so verwahret man auchnebst der reichen Erndte von Erbsen, ihre Blatter sind fürs Hornvieh zum Winterfutter. Diese Blätter wenn sie wie Heu getrocknet worden, für die Kühe so gur, als das beste Kleeheu. DieKü- he gehen sehr güteMilch und gelbe wohlschmeckende Butter darnach.

Heinrich Jacob Ecblebcn-

Obergartner aller Kaiserl.-St. Petersburg. Lust-mrd Küchengatten.

Äum.

* EmTschetwerrckchalt rr2§. Pariser Cubi.c Zoll, in Ärchangel aber 66. l. der- gklchm. £>'. den Hausvaker r. Tl). S.-6i6. 6r6. Bermuthlich ist hier bickfv te Art gemeynt. z^Tfchctwttick Een also letwas über ry. DrestdckrScheft