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wöchentlich-

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Drey und Vierzigstes Strick.

Dienstags, den 2. tun Octobr. 1768.

<r * MitHochfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis»

Von den -Klagen über die schlechte Zeit.

ist doch wohl gewöhnlicher, und was hört man mehr, als Ala gen über die schlechten Zeiten? Überall werden sie bis zum Eckel geB ££^7 führet / un^manlmacht sich ein ordentliches Verdienst daraus, sie recht declamatorisch zu führen. Dieser Gegenstand verdient also wohl, daß wir uns hier mit wenigem davon unterhalten. Sind wohl die Zeiten wircklich so schlecht, als man sieausschreyt, und verdienen wirklich die Klagen, die man so häufig wider sie ausstößc, und sind sie so besonders von allen -vorhergehen­den Zeiten auf eine schlimme Art unterschieden ? Ich unterstehe mich diese Frage mit Nein zu beantworten. Wie, wird der eine rufen, 'sind die Leu­te itzo nicht weit schlimmer, boshafter und betriegerischer, als sie zur Zeit unsrer Groseltern warenWar damals nicht mehr Einigkeit, Vertrag, ljchkeit, Aufrichtigkeit und Freundschaft unter den Leuten? Itzt darf/a fast kein Prüder Dep? .andern mehr trauen. Sollten also solche Zeiten mcht schlimmer seyn, als Die vorigen?- Alleindiefem werde ich sagen, daß er sich' um eine falsche Einbildlmg vpn der ihigen und dtt vorigen Zejt macht- 3U

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