Ausgabe 
23.2.1768
 
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wöchentlich-

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Achtes Stück.

dienstags bei, r,ten Februar. 1768. l

Mit Hochfürstl. Hessen- Darmstadtischer gnädigsten Erlaubnis.

Folgender Brief ist uns von einem unsrer Correspondenten mitgetheiit - worden. W-r wissen nicht, ob er an ihn geschrieben worden ist, oder ob er selbst densclbigen an einen seiner Freunde geschrieben hat. -Aber er verdient seines Inhalts halber bekannter zu werden, wenn man auch gleich nicht für gut fände, seiner Mevnung deyzutreten rund viel­leicht qiebt er Gelegenheit, daß Leute die besser unterrichtet sind, uns wahrscheinlichere oder gar gewisse Nachrichten mitthcilen. Dieses ist die Ursache warum wir ihn bekannt machen: und wir sind eben so wenig als der Verfasser dieses Briefs gemeynt, dadurch jemand, wer er auch seyn möge, zu nahe zu treten.

Mein Herr!

ie fragen mich vergebens, worinnin das Geheimnis der Freynnlu- rer bestehe. Diese Leute sind sich vielleicht selbst ein Geheimnis: wenigstens bin ich ost in die Versuchung gerathen , zu glauben,

daß ihr so berühmtes Geheimnis ein wahres Nichts fey. Nachdem ich aber der Sache reiflicher nachgedacht, so bin ich doch zuletzt darauf gefal­len, daß etwas verborgnes in der Gesellschaft zum Grund liegen müsse. Denn alle Nachrichten stimmen darinne>mit einander überein, daß sie ein

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