und ^lachn'cliten. jg
tut von | Arschin * ** breit eingetheilet. Zwischen diesen Beeten werden Gänge von f Arschin gelassen, damit man das erste Jahr , ohne die jun* gen Bäume zu vertreten , bas Unkraut ausjäten kann. Auf jeglichem von diesen Beeten werden mit der Schnur 4 Linien gezogen, jede s.Wer- schock ♦♦ von der andern, so bleibt auf jeder Seit« 2 Werschvck Raum. Auf diesen Linien werden mit der Hand oder einem Instrument., Kanäle von 2 Werschock tief gemacht, in welche Kanäle man diese Erbsen eine von der andern 2 Werschock weit leget, alsdenn bedeckt man solche mit eben der Erde auf folgende Art: Man nimmt einen Harken und streicht mit. der verkehrten Seite die Kanäle wieder zu, <unD macht das Beet ganz gerade, wie zuvor, doch so, daß der Saame. nicht aus seiner Linie und Lage geschoben wird. In zehen, höchstens 14 Tagen, so anders die Witterung nicht gar zu rauh ist, werden die Bäumchen schon hervorwachsen. Man hat alsdenn nichts mehr zu thun, als daß man solche vom Unkrauts rein hält. Dre Hitze und trockene Witterung müßte .sehr groß seyn, wenn solche Den ersten Sommer des Begiessens benöthigtseyn sollten. Sind sie erst ein Jahr alt;: so brauchen sie es gar nicht mehr, ausgenommen, wenn sie versetzt werden. Im ersten Jahr wachsen aus diesen Erbsen Bäume von | bis Arschin hoch. Im zweyten Jahre, werden solche 2 bis Arschin, im dritten Jahr 3 Arschin und noch höher, im vierten Jahx noch höher und fangen an zu! blühen und Früchte zu tragen. Im dritten Jahre kann man schon im Frühjahre Die größten zwischen den übrigen herausnehmen, und an den Ort ihrer Bestimmung verpflanzen, so bekommen die übrigen mehr Platz zu wachsen. Geschichet diese Aushebung nicht im dritten Jahre, fo Fan man sie im vierten Frühjahre alle ausnehmen, und die grüßten an ihre bestimmten Plätze setzen; die aber von den größern zu viel Schatten hatten, dadurch verdrückt worden, und also zu klein geblieben sind, können auf ein Beet 1 Arschin von einander gepflanzt werden, bis solche so groß geworden, als man sie verlangt. So viel mir bekannt ist, wächst dieser Baum 4 bis 1 Faden hoch. Der Gebrauch und Nutzen dieses Baums, so viel ich bisher au6 eigener Praxi erfahren habe, ist nachstehender; ES ist dieser Baum erstlich zu Espalieren oder Hecken in den
T t - Lustgär-
• Arschin ist ein rußisches Ellenmaaß, deren 78 gerade roo leipziger Ellen machen. Drey Arschinen machen eine Saschen, welche ziemlich genau 7 lond, rrer Schuh hält.
** Ein Werschock ist einer Arschine oder ein Zoll rußif. Maaß.


