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Ist vielleicht eine Schärfeder Milch Schuld welche die' Warzen m^et, oöer wohl gar schwärm macht; so thut eine- Kindbetterinn wohit, wenn sie sich bet) Zeiten- einem. Arzt anvertrauet, der durch- gehörige innerliche Mittel bet; diesem schmerzhaftem ZusaA die Natur unterstützet:;
Fallingbostel. H. W. Ramnr-ck
Landchirurgus hieselbst.
r- Gegen das Durchsaugendienet besonders /.- wenn mann einige Wochen vor der Niederkunft täglich zweymal. ein wring fein gedoppelt Linnen in Franzb'-antwein naß machet, solches auf die Warzen leget, und über dasselbe kleine Kapseln, wie eine hatbeWallnustgroß, von weissem Wachs wachet, und solche mäßig-befestiget, daß sie nicht herunter fallen können. Bey- der Niederkunst gebrauchet man den- Brantwem nicht mehr, sondern leget für 4 pf. Quittenkenle jedesmal- dis-Hälfte davon in Rosenwaffer, daß sie weich- und schleimig werden,- mit diesem: benetzet man das Leinen, und leget die? Wachskapset darüber.. Sollten demohngeachtet die Warzen durchgesogen werden:- jo nimmt tnanfur^ pf, Johannis-und für i ggr. weiß Lilienöl , schüttelt-selbiges jedesmas um,- und- bestreichet damit die Warzen mit einer Feder-. Che das- Kmd angeleget wird, Müssen zuvor die Warzen mit erwähntem Quittenwasser sauber gereiniget werden DasOel heilet und- die Quitten kühlen,3 und erhalten dis Warzen,, daß sie nicht sprö- de werden. Diese beyde Mittel sind ganz, zuverläßig,> dem Kinde nicht schädlich und haben noch allen,, die sie gebrauchet,, geholfen - Doch muss sen> wenn das Quittenwasser eine Saure bekömt> ftische Quitten genommen werden,- indem es sonst zu scharf iss
3, Erstlich wird nach einem- sicheren Mittel' gefraget, wodurch dis- Warzen der Brüste bey-einer Schwangeren solchergestalt verwahret werden können,, dass demnächst das Durchsäugen nicht zm befürchten sey..
' ' Ein solches Mittel ist mir nicht bekant.. Ich weis zwar, daß man solchen Frauendie zmn erstenmale- schwanger.- geworden, angerathen hat, eine sauber ausgeputzte lMe Wallnußschalk einige Wochen oder- ein paar Monate vor der Niederkunft auf die Warzenzu legen.. Es sollten dadurch die Warzen desto mehr hervorgettieben werden,- damit hernach- das Kind nicht veranlasset werden möchte^ die-zu. kleinen Warzen zu stark anzulaffen und hervorzuziehen, als woher allerdings das Cntzweysäugen entstehen kän. Allein dies Mittel scheinetvvn keinem sonderlichen Vorkheile zu seyn. Denn sind gleich die Warzen dadurch-etwas mehr herausgetrieben worden: so sind sie auch durch die allzusehr abgehalme äussere Lust zugleich weit zärtlicher ,
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