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FlinfZkhentes StlU.
Drettstags den izten Aprü. 1768.
V- Mit HochfürM. Hessen-Darmstadtlschel- gnädigsten Erlaubnis»
Ein Gesicht im Traume.
(E@0v einigen Tagen las ich noch sehr spate im hmkendett Teufelbott Lesa^e/ ein Buch, das schon ost em nützlicher und angenehmer Zeitvertreib für mich gewesen ist. Ich war eben an derjenigen
Stelle, wo der kleine Teufel Asmod dem Don Llesfas verspricht, alles sehen zu lassen, was die Nacht über in dem Innersten der Hauser von Madn'e vorgeht; als ich auf einmal, das Buch in der Hand, hart einschlief.
Plötzlich sah ich mich im Traume in der Gesellschaft dieses Teufels, der mir eben dieselben Anerbietungen, wie dem Spanier, machte. Ich besann mich nicht lange, ihm zu folgen; ich hielte mich an seinen Mantel, und so führte mich der Hinkende schnell durch die Luft, biß wir uns über einer gewissen Stadt- in Spanien befanden, wo es ihm zu ruhen beliebte. Hier will ich Euch, stetig er an, ein unterhaldentes Schauspiel eröfnen; Ihr sollte itzt ohne alle Mühe wahrnehmen, was in dieser Stadt gegenwärtig ,< vergeht; dieses kann euch zu Eurem Nutzen und Vergnügen gereichen - ♦ Wie es Ihnen gefällig ist, meimwehrtesier Hm Teufel! - -
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