und Nachrichten; rf
ken anzuhören, die ihn diese Nacht angefallen haben. - Die Kalte ist heute ausserordentlich gros , Herr Lucil — „ Das wollte ich Ihnen vorher gesagt haben, denn ich hatte die ganze Nacht keine Ruhe; alle Viertelstunden hörte ich die Glocke und alle Stunden den Nachtwächter, das waren erschreckliche Kopfschmerzen, einSchneiden im Unterleibe, als wenn lauter Messer drinne wären. Ich kann mich doch nicht besinnen, daß ich mich durch einen schädlichen Trunck verdorben hätte. Aber die Aepfel, die ich noch sd spät aßt Das soll mir in meinem ganzen Leben eine Warnung seyn - Eine solche Wallung im Geblüte empfand ich diese Nacht, daß ich mich schon auf eine hitzige Kranckheit geschickt machte. Es ist doch, POtt Lobt wieder sd vorüber gegangen „ Ich glaube doch, Herr Luecks daß wir morgen noch eine gröste Külte bekommen werden - „ OI das glauben Sie nichtt Ja, mein Arm, mein-Arm und besonders mein rechtes Schulterblatt Sie Hütten nur das Reissen und Pochen fühlen sollens so würden Sie ganz anders reden. Ich weis, was das zu bedeuten hat. Ander Wetter,mein. Herr, ander Wetten kriegen wirk,, DieseWoche haben wir noch Schnee genug, oder man müsste sich auf die Stiche, die er heute in seinen Füssen gespürt hat, gar nicht verlassen können. Er weiß deE Tag seines Todes so genau, daß er mein Todfeind werden würde, wenn ich ihm in seiner Rechnung nur eine Stunde streitig machen wollte.
Die Fortsetzung folgt künftig.
Gelehrte Sachen.
Von unfern Lesern wird gewis keiner seyn, der nicht Hütte wünschen sollen, daß das, an die polnische Bischöffe abgelassene, sehr merckwürdige Schreiben des jetzigen Pabstes, betreffend ihren Beytritt zu der, so merck- würdigen, Conföderation in Polen, nut Anmerckrmgerj begleitet werden' möchte; Dazu hat sich unser Herr D- Müller auf Bitten und Anrathen verschiedener von seinen Gönnern und Freunden, die er selbst in Polen hat,
* verstanden:und deswegen folgeüde, sechs QuürtBogen starcke, Pieeeunsern Braun in Verlag gegeben : Ad fuos in Polonia Fratres Pontificis fummb qtti Pomae eft* *, dEpiftola quodammodo luftrata, moderte no- tata. Nebst dem Anschen der^ polnischen Bischöffe, das allhier so wohl zu erkennen gegeben w oryen, als daß auch das päbstliche Schreiben, wie eS an uns kommen, geliefert worden, hat Herr D. Müller folgende Anmer- ckungen gemachen daß der Pabst zwar vielen Eyftr in diesem seinem Briefe - "s-v ‘ erwiesen;


