Ausgabe 
12.1.1768
 
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KiesffscheM«

wöchentlich-

WeDWU MWÜ M Vachrichtcn Zweites Stück.

Mit Hochfürsti. Hessen- Darmstädtischer gnädigsten Trlaubni«.

Dienstags bett irren Januar. 176t.

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oft hat man nicht über die scharfsichtigen Ausleger geklagt, dl« WA gleich von jedem Charakter, den sie geschildert lesen, da« 0r,g,.

nal in ihrer Stadt kennen wollen? Und wie oft wird mannoch

c, f|nfl(>n müssen? Niemand aber kann sich vielleicht mit grösereni Ä cht üb» dick Seck- beschweren, al« di« Verfasser der Wochenblätter. Denn seinen Lesern Gemählde «Orzuhalten, auf denen die Laster und Narr. Ken 'aber auch di-Tugenden der Menschen vvrg-stellt sind; junge., L-. s-r die ihnen so nSthig-W-ltk-nntniß um den echtesten Preist zu eerfebaf« f n -md Lrf hrung-nlu ihren eignen Erfahrungen zu machen 7 WaS ist mek di- Pflicht des Moralisten, und was ist nützlicher für die Leser Ader wie gefährlich für den Autor, der das G-mähld-ausgestellt hat! Bil­det senNarren ab: so wird eS di-augenscheinliche Copie dieser oder ,e« m rechtschaffnen Person aus der Stadt s-yn '. stellt es eine Tugend vor. ?<e ist es eine schwärmende Phantasie, zu der sich kein Mensch die vergebli. L« Müh n- m-n m°g, das Original aufzusuchen. Undfo trift denn dm Verfasser niemals das verdiente Lob, sondern immer der unv-rchuldete

,,nd die VerläuMdung. Aber wie soll er sich hier helfen. 26ie soll « Mr Pflicht genug thun, ohne vMumdet zu werden? Er soll sich^

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