Giesstsche wöchentlich * gemekttnSMe Anzetzm
nicht, und es ist M|r ^e-^iUZAt. Die Einbildung
kann so lange nach unseckr Belieben alles schaffen, so lange sie nicht durch die entgegengesetzte ErMWGMechgt, und geschwächt wird. .Sier ist eS, wo die. Umvissenhett beruhigt und tröstet. Wir verlieren von dieser stolzen Ruhe, wenn chir bessere WtMe, wie e^ugs scheinet, kennen lernen. J^mehr wir uns dieselben pozstellen, desto" kaltH Wniger werden noir gegen din unsrigen. Mch>,» ds ' chu doMtzor dieser unseligen Erfahrung glücklich waren, so muß man doch auch in unserm Stände glücklich seyn können? - Nun so suche man das/ was man gesehn hat, wieder zu vergessen, und setze sich in die erste ÄerhrssünA; man erinnere sich stets, daß das Glitck, das uns reitzet, auch von dm so viel und mehr Unglück begleitet ist, und daß jener den Zustand vielleicht verflucht, den wir uns so fchnMÄünKm;um^es noch-rmMW "sagen , man bilde sich M, glücklich zü siyw: p ist man auch glücklich. -Sich durch seine Einbildung nicht wKder-MrWeq w-LenP-wennuns eine verdrüßli- che Echrhrmm niedergeschlagen-hat - rst_Ungerechtigkeit gegen unL-stlbst, da maN'O MittEnichtWbrauchm'lwill- daKünS die Natur zu dem Endzwecke gegessen hat; allein seine Einbildung dazu anwenden, daß man sich Unglück schäft, welches UM M Mr Grillen zu grämen,
Md sich dwch-MrMWWwFM nuMMgk.zu Mchev, ist beyei- Ml gesunden MMeMvÄMtvMche'Mttheit. '
Und dennoch iss die Zahl derjenigen so gros, dieblos ihrer falschen Einbil- dungihre Unruhe, Mm Vechwßund wirkliches Elend zu verdanken haben.
" Orlaftdo hat d'nen Uosen'Theil seines Le.bensdamit'zugebracht, daß HM'ausschwrifetidsti Romanen mit der MW Begierde gelesen. Er M deswegen einen solchen Geschmack an allem'wunderbaren und ausserordentlichen bekommen, daß sein Zustand, so erwünschter tausenden seyn Möchte, chm allein abgeschmackt und traurig vorkömmt, weil er so na* Mich und alltäglich jst//Er ist'von rechtschaffnen Eltern gebohren , die fn der'ganzen Stadtd'en Rühm vernünftiger und ordentlicher Leute hinterlassen habend Khaben älles an seine' gute Erziehung gewandt , und ihy ium Erben eines Vermögens gemacht, wovon er vollkommen gut leben kann. Allein was hilft ihn das? ES wäre besser für ihn, man wüßte sein, Eitern und seinen Geburtsort nicht, und könnte nur so viel sagen, daß §er als ein kleines Kind von einigest.preisenden beh * * wohin sie sein Gr- Wey gezogen hätte, wäre gefundch .Wochen, daß einige benachbarte Leü- ttNnest Bchimttn M Gräfinü von R.^ kurz vorher an diesen Ort ha-
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