»88 Gies fische wZchElr'ch gemeinnützl'ge Anzeigen
we wieder heyrathet x, muff'vierzehn Tags AMA'hrm verstorbenen Mann trauern, ohne aus dem Hause zu gehen, oder.mit irgend einer Per*, son etwas mehr zu sprechen, als was unumgänglich nöchig ist; und dieses Verbot erstreckt sich bis auf ihre nächste Anverwandte. Diese Zeit von. vierzehn Tagenffangt nicht von- dem Absterben oder dem Begräbnis gW sondern wird selten eher beobachtet bis einige Mynate hernach.
Akademische Neuigkeit.
AM zf. Aug. wurde das höchste Namensfest unsers Durchlauchtig fien Fürsten und Herrn von der' hiesigen Aeademie der WijsenschasM in PM yiedicinischen Hörsale öffentlich geftyert. - V
Herr Regierungürath D. Gayert unterhielt die. Versammlung zuerst mit einer vortrestichen lateinischen Siebe de Ludovico. VlH. ofr de- mentiam in fuos, beneficentiam in guoscunque , patriae patre yere Magnp. Hierauf las ^tzerr v. Nebelj einen Brief vor, den Sie von dem'Kaiserlichen Lejbmedip , Herru von Slörck, ,au.f, das-an denselben abgeschickte Diplom-erhalten'.. Aus Dankbarkeit für die Aufnahme in die Societat hat derselbe feine sgmmtlichen bisher edirten Werke eingesendet, welche in der Versammlung vorgezeigt wurden.
Herr Hofmedicus D. Berchelmann that in einer kurzen lateinischen Rede die aufrichtigsten undgerreuesten Wünsche für das längere Höch- fie Leben unsers Durchlauchtigsten Herrn Landgrafen, nach deren Endigung ff einige Bogen des von dem Herrn Leibmedico l>. Lämpszu Homburg emgeschickten, zwölf Bogen starken TractatS von der Srarrsucbt vorlas.
, Herr Bergrath y. Baumer handelte in einer lateinischen Abhandlung von der Sage sd Monns Taun i, den er eigentlich für 'deni Don* yersberg hielt»
■' Herr O. Nebel wollte in einer lateinischen Abhandlung zeigen, haß noch wirklich solche üble Gewohnheiten bey denHebammen im Schwange giengen, wodurch neugebohrne Kinder auf eine elende Art das Leben per* liehren mußten; weil aber die Alisarbeitung zu lang und beynahe die'Zeit verstoßen war; so las er nur den Schluß seiner Abhandlung vor, welcher tinen Glückwunsch auf das höchste Namensfest unsers gnädigsten Fürsten
und gab dadurch deMdttkä Sekretair MtüllerGelegenhest, noch i» W WtzMtz WMW von dem grosen Nutzen zu reden, den ei*
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