Ni esst sch e wöchentlich- WWW WW mb Nachrichten Sieben und Zwanzigstes Stück.
Dienstags dm ftat IM. >1768.
Mit Hochfürstl. Hessen- Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis»
Fortsetzung der Geschichte des Sadigs. •
Vater, sagte Aadtz zu ihm, was will das alles, was ich sehe- sagen? Ihr scheint mir mit andern Menschen gar nichts ähnliches jU haben. Ihr stehlt ein goldnes mit Edelgesteinen besetztes Becken einem Herrn, der uns so prächtig ausgenommen hat; und schenckt eS einem Geitzigen, der so unanständig mit uns umgieng. Mein Sohn, antwortete der Alte, jener prächtige Herr, der die Fremden nur aus Eitelkeit, und um seine Reichthümer bewundern zu lassen, aufnimmt, wird klüger, und der Geitzige fteygebiger werden; erstaunet über nichts, und folget mir. Zadrtz wußte noch nicht, ob er es mit dem grssten Narren oder dem grösten Weisen unter allen Menschen zu thun hatte; allein der Einsiedler sprach mit so vieler Hoheit, daß Zadig, der überdieses auch durch seinen Eid gebunden war, sich nicht enthalten konnte, ihm zu folgen.
Gegen Abend kamen sie an einem Hause an, welches sehr anmuthig, aber ohne Pracht gebaut war; und woran nichts von Verschwendung
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* Siehe das Fünf und Zwanzigte Stück.


