Ausgabe 
5.1.1768
 
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VMM DM wekdmwir nicht" virkeGmvdemöthU haben. :t> m Schrift die keine Wissenschaften abhandelt, in keiner ftsiematWmGrdB nmg geschrieben ist * was brauche ich mehr zu sagen?

«Äeant. Sie sindfthrunüillig, Tymon, wermSie dies-MGrün*^ de halten , weswegen die Wochenblätter nichts taugM- Matt muß zeds Schrift darnach beurtheiken, was sie styn wr'tlx wenn man ihr will Ge­rechtigkeit wiederfahrrn kaffen. Man wilk aber imdeü WdcheWiriften kB- ne Wisfinschasten abhanden, es Mn keine Systsmm ftyn. Jede Wls- ftnschast hat so viele Lehrbücher, daß wir über nichts weniger , als über den Mangel derselben klagen dürfen. Die Wochenblätter > uiMfc auch-das Giessische soll eine Schrift ftyn, die zur UnterhMurM und zmuMitze« vM -jedermanin derjenigen Stadt oder Gegend gelesen werdrnkamr, worimrsts geschrieben wird. Wird sie noch weiter gekesm, so ist dies ein Glück, das aus die Rechnung ihres vorzüglichen Werchszu schreiben.ist. V.erschtt sis also diesen Endzweck, kann sie nicht, von jedem gut erzogenen Menschen mit diesen Vortheilen gelesen werden, ft, kann sie rusdlesem Grunds Mn 'mit Recht angeklagt werden. Sie muß,also in.Rücksicht, aufdieft man* cherley Leser eingerichtet seyn, und Sachen enthalte»., He theils für ihre Bedürfnisse, theils für ihr Vergnügen gehören. Haben Sie noch weiter etwas einzuwenden,. Herr Tymon ? - - Noch mehr.Wenn Sie der Moral die Ehre erzeigen, und sie für eine Wissenschaft halten wollen, ft werden Sie noch ftemdschaftkicher mit dem Wochenblakke umgehen. Den« es handelt besondere Capitel aus derselben weitläustiger ab, die es wegen ihrer allgemeinen Wichtigkeit verdienten?'es empfiehlt die Tugend, und ~ sucht das Laster verhaßt und lächerlich zu machen. ES arbeitet also wenigs stenS in dem Gebiete der Moral, und wem * -

*. Wie könnm Sie das eure Moral nennen, Herr Eftank,

wo keine'Grüudlßchkert, kein Zusammenhang, keim Ordnuttg herrscht, t

' Lleanr. Ick habe SS auch keine vvMndige Moral genannt.: Es fmd Beyttäge zu derselben-', oder wie Sie es sonst nennen wollen; und dienen vielleicht dazu, die ganze« Systemen daraus zu erweitern, oder über Kewisse Stellen aus denselben ein helleres Licht zu bekommen.. ES sind auch wohl öfters nur Wiederholungen von dem, was schott in Lehrbüchem über die Moral ist gesagt worden, die'aber mit Mchdruckbegleittt werden, «eil sie Sachen bekrrsftn, aüf Venen unser moralisches Glück beruht. Ge­wisse Wahrheiten können, wie ich glaube, ' MrULeKrgtwerlM; und Per psrdiyrre also pokeydS dm grösten Dank, der sie nicht auf eben dieselbe ? * - A i M