Mesflsche .* wöchentlich- gemelMW Mktzcn M Vachrtchten Achtjchmtes Stück.
Dienstags den rem May. r?6s.
Mit Hochfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.
Belfegors Herrath;
Aus dem Jtaiiänischen ins Franj»sische und aus diesem ms Teutsch« 6betgbr Weiber i dieses klingt nicht fein!
Gellere.
iMUn alten Chronicken von Florenz ließt man, daß eine Person,' die sehr heilig war, und deren Leben die Bewunderung ihres Jahr, ¥a» hunderts gewesen ist, einstens , dem Geiste entrückt, «ine sehr seltne Erscheinung gehabt habe. Dies- heilige Person bemerkte, daß die Seelen der verdeyratheten Männer, welche Schaarenweise $ut Holle Stengen, beynahe einstimmig sagten, daß sie, wenn sie keine W-iber genommen hätten, niemals ju einem solchen Unglück wären gebracht worden; so daß endlich Minos und Rhadamantus nebst dem ganjen höllischen Senat« sehr erstaunt darüber tu seyn schienen. Sie konnten in der That nicht so« gleich dßse R-den für wahr halten; indessen sahen sie doch , daß di-nem„. chen Klagen sich täglich vermehrten. Diese« zwang sie endlich, d-m pl». t» einen Bericht davon abjuiiatken. Auf diesen Bericht, den mainihm.


