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Der betrübte Wittwer.
Dort geht Suffen/ die Feindin feiner Freuden-,
Sem liebe,6 Weib zum Grabe zu begleiten.
Im Ernst, er weint, und stößt manch tiefes Ach Von seiner Brust/ läßt manchen Seufzer hören, Und feuchtet sein Gesicht mit tausend Zähren, Wie? seufzt er dann Lanlippens Sarge nach? Ach nein.' der arme Mann/ kaum wird ers überstehen, Darf- eh der Abend kommt, nicht in die Schenke gehen.
Auf emett Prediger, der Hst auf der Kanzel verstummte.
O Mahler/ welch ein Meisterstück!
Nie niahltest du mit gröstem Glück!
Naran lebt ganz in diesem Bilde.
- Man denkt nicht dran, fein Bild zu sehn,
Man sieht ihn selbst leibhaftig stehn, Als wenn er eine Predigt hielte.
Einzelne Gedanken.
Wer alles, was er besitzt, und insonderheit auch Kleinigkeiten, fw? besser und kostbarer angesehen haben will, als andrer Leute Sachen, oder in allen Stücken eine besondre Geschicklichkeit und Stärcke zu besitzen vor- giebt, der beweißt einen sehr lächerlichen und zugleich auch einen unerträglichen ^H-o eh muth. Ewige Lobreden von Hunden, Pferden, Stöcken, Dosen, Uhren und Pistolen, die doch insgesammt ihres Weichen noch viele in der Welt haben werden, anzuhören, welche Geduld wird nicht hierzu erfordert? Und wer Muß nicht lachen, wenn sich jemand einer be» sondern Geschicklichkeit und Stärcke rühmt, Krammetsvögel oder Austern zu essen. .
Es giebc Leute, welche von allem etwas wissen wollen. Glauben Ke jemand gefunden zu haben , der nichts davon versteht, so reden sie mit groser Zuversicht und einem entscheidenden Tone, Bey Kennern schweigen
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