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ftyn: seiner Meynung nach, verstehen Istine Obern weder Gerechtlgkekt noch Haushaltung. Das Verderben in allen Ständen hält er für so gro-, daß er keiner einzigen Person schont, von der er glaubt, daß sie das ihrige hierzu beptrage: und wer ist hiervon ausgenommmen als er selbst? Gesetzt Zorlus hatte in den meisten Fallen recht, wer kan eS anhüren, wenn ex jo viele sonst rechtschaffne Leute mit der grösten Bitterkeit herunter macht- Bey einer solchen Aufführung ist sein Fall gewiß nicht weit mehr, und wex wird nicht Bedencken tragen, in denselbigen mit verwickelt zu werdens Em Mittel ist noch übrig, welche- ihn allenfalS vor pem Umsturz erhalten kam vielleicht sind andre Leute, denen sein ärgerliches Geschwätz nicht untrtf kannt ist, so grosmüthig, daß sie ihn eher für einen Narren Als für bofc haft halten. ■ . ,
Herman Breme, der politische Kannengieffer, hatwurcklich welß Proben abgelegt, daß er ein Narr ist. Dieses ist ein Glück vor ihn. Nun mag er ungestört die Einrichtung deS Staates schimpfen : niemand achtes es. Aber wer will mit dem Gecken Gesellschaft machen ? Wer kan seiq einfältiges Geschwätz über die Verbefferung des gemeinen WesenS, über die Sache der Dissidenten in Pohlen, und über daS Gleichgewicht in Cu* zopa anhören?
Percmax ist so eigensinnig in seinem gantzen Betragen, daß man e- nicht lange mit ihm auöhalten kan. Er sieht sich für den Mittelpunct «m, um den sich alle Menschen gleich Planeten um die Sonne drehen wüsten. Auch die geringste Kleinigkeit soll nach seinem Kopf gehen. Er geht mit <mer ansehnlichen Gesellschaft spatzieren: er will einen steilen und unwegsamen Berg hinauf. Niemand ist hierzu geneigtman bittet ihn bey deff Gesellschaft zu bleiben: er verläßt sie eilendS, und unwillig, daß eS Leuts giebt, die sich unterstehenden gebahnten Weg für angenehmer zu halten a(# Hecken, Felsen und Klüfte. Auf ein andermahl besucht er einen feiner Freunde, oder vielmehr Bekanten, denn wie kann ein Mensch Freunde haben, der so eigensinnig jst, daß er sich nach keinem Menschen richten will? Er trift daselbst ohnvcrsehens eine Gesellschaft an, die ihm vielleicht zu einer w Dem Zeit nicht zuwider gewesen wäre. Aber jetzo hatte er sich gerad vor- gesetzt, seinen Freund zu finden. Dieß ist ihm schon genug verdrießlich zu- werden. Man stellt ihm einen Stuhl: er will sich md>t setzen , sondern sagt zu dem Hausherrn, ich hatte gehost sie allein zu sprechen, und bückt sich und geht ohne ein Wort weiter zu sagen der Thür Hinaus. Laßt ihn neben , und wünschkpaß er niemal wiederkommen möge I Wer wlll mit
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