Viesffsche wöchentlich- WUW Unzeigcn und Nachrichten Dreysigstes Stück.
Dienstags den 28ten Julii 1767.
Mlt' Hochfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis»
Etwas für meine Leserinnen.
krute, die sich über ihren Stand und über ihr Vermögen kleiden, geben stillschweigend zu erkennen, daß sie sich durch keine wahre Verdienst- die Hochachtung der Menschen erwerben können. M.
MiMeil wir, ohne Ruhm zu melden, nicht gewohnt sind, den Nokh- leidenden, der uns um Rath und Hülle anfpricht, lange warten »esb? zu lassen; so müssen wir den Herrn Verfasser des nachstehenden Briefes um Verzeihung bitten, daß wir ihrn unsre Antwort daraus heut- erst mittheilen. Sein Hauskreuz und überhaupt die verdrüsliche Umstcm- de, worinn er bisher gelebt hat, sind uns in der That sehr nahe gegangen. Hier ist sein Brief und zugleich ein bewahrtes Mittel, wodurch er sich von seinem Elende befreien kann. Wir hoffen und wünschen wenigstens , daß er es nicht ohne die beste Wirkung brauchen wird.
Meine Herren!
Wenn sie mich von Person kennen sollten; so würden Sie mir ge- wiS, wie alle meine Nachbarn, das Zeugnis geben, daß ich nicht allein em sehr dienstfertiger Mann sei-, der jedermann alles gerne zu Gefallen 8 f - thut;


