Ausgabe 
22.12.1767
 
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Mesflsche wöchentlich- PUWW Knzeigen Wchrtchten Ein und Fünfzigstes Stück.

Dienstags de« 22«« December. 1767.

Mi, Hochfürst!. Hessen- Darmstädtisch« gnädigsten Erlaubnis.

Nian muß alles prüfen, und das Gute behalten.

K^slkeru fragte mich ein gütet Freund, wie e« käme, daß dieses Wo- chenblatt künftiges Jahr noch fortgesetzt würde, da ich doch schon |nn!ie Willens gewesen wäre, mich von dieser verdrüslichen Autor­schaft losmreiffen. Sie haben vollkommen Recht, mein Freund, gab ich rur Antwort, es ist aus vielen Ursachen eine verdrüsliche Autorschaft eine mo­ralische Schrift an einem Orte zu verfertigen, wo man überall so wenig Eifer verspürt, diejenige zu unterstützen, die nicht aus einer eitlen Ruhm- benietCe, sondern aus einer wahren klebe für ihr Vaterland, das mühsame Geschälte übernehmen, die Denkungsart ihrer kandstleute zu verschönern, die Sitten derselben zu verbessern und die unter denselben im Schwange aebende Vorurtheiie auszurotten. Ich hatte mir deswegen auch wirklich schon lange vorgenommen, mich mit dieser unangenehmen Arbeit nichtlan. nee mehr zu beschäftigen. Seitdem ich aber eine gewisse Stelle in der üllcrcmeimn deurscden Biblischek gelesen habe, wo von dem Nutzen solcher moralischen Wochenschriften geredet und gewünscht wird, daß in LZ mrovjm Deutschlandes eine besondere verfertigt werden mochte; seit­dem habe ich es für eine Pflicht gehalten, eine Fortsetzung unsers Wo­chenblatts auf das künstigeJahr zu veranstalten und, so viel es meine übri­gen Geschäften erlauben, daran Th-il zu nehmen/ Die.Verfaffer dieser rn,-

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