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von aufhört, plötzlich verlöscht? Mit dem Apr-tt, dessen gantzes Verdienst eine gute Büchse und ein wohlabgerichteter Jagdhund i|b die er zu rühmen nie aufhört? Ich gestehe es, man kan von den meisten Dinge» dieser Gattung reden: aber ich kann mich nicht überwinden, unaufhörlich davon reden zu hören. 'Habe ich mit Leuten dieser Art nur eine kurtze Zeit gesprochen, so kenne ich ihre gantze Sphäre, über welche sie sich nicht hin-- aus wagen können: und ohne einen prophetischen Geist nöchig zu haben, weis ich schon im voraus, was sie in der nachfolgenden Gesellschaft spre-- chcn werden. Wer will mir es verdencken, wenn ich, wofern ich niemand in der Gesellschaft anzutreffen-hoffe, dessen Begriffe und Gespräche von einen; gröfern Bezirck und Umfang sind, zum zweytenma! ihre Gegenwartzu vermeiden suche? ' '
So wie die Fratzengesickter, welche die Mähler oft zum Zeitvertreib und aus Laune in groser Menge mahlen , in einer unbeschreiblichen Mannigfaltigkeit und Abwechselung vorgestellt werden können, eben so kön-. nm die Charactere von. Narren bis ins unendliche vervielfältiget werden. Wer;tüili die Fehler, wodurch sich die Leute bet; andern verhaßt, und also zum Umgang Ungeschickt machen, alle erzählen? Doch dient dasjenige, was wrr gesagt haben, dazu, daß ein jeder, welcher überden Mangel des Umgangs klagt, und oft in einem Ton klagt, der für die Zuhörer beleidigend ist, sich zuvor genau prüfen möge, ob er durch sein Betragen nicht selbst Ursache ist, daß die Leute seiner Gesellschaft schon von weitem her auswei- chen, oder sich vor ihm, wie die Vögel vor einem Scheusaal in einem Garten, sobald sie seiner gewahr werden, entsetzen, und mit der grösten Eilfertigkeit davon fliegen. Wer da wünscht, daß andre Leute mit ihm Umgang halten sollen, der muß sich verständig, vorsichtig, artig, munter und aufgeräumt, aber auch dabey sittsam, bescheiden ünd gegen jederman gefällig betragen. W- F. Q
Von der Freundschaft zwischen Personen unterschiedenen Geschlechts.
Wenige können sich überwinden zu glauben daß unter zwey Personen von unkcrfchiedncm Geschlecht ein genauer und freundschaftlicher Um- gang, ohne daß die Liebe darunter verborgen sey, statt finden könne. Dieses ist ein Vorurtheil, welches der Gesellschaft überaus schädlich, und dabey so tief eingewurtzelt und so allgemein angenommen worden ist, daß
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