! imbNlachn'chtett. rz-

Du liebst der Musen Chor- und Deiner GroßrrmH Schimmer Erleuchtet unser Lahnathen.

Es müsse dieser Tag von deiner Ehrfurcht zeugen, '

- 0 Lahnathen, von deiner Lust;

Laß in der Psalter Ton den Danck zum Himmel steigen, Und laute Wünsche treuer Brust.

0 du des Lebens HErr! verneue Ludwigs Jahre, Es träufle deine Kraft auf Ihn.

Erhalt den Mlenschensreunv, und laß um graue Haare

Ein Glück, das nie verwelcket, blühn.

Die Wünsche sind erhört. Vom unerschaffnen Throne

Winckc Beifall und Zufriedenheit. -* .

Schon prangt uM Ludwigs Haupt die amaranthne Krone Des Ruhms und per Unsterblichkeit, i

Nachstehenden Brief theilen wir unfern Lesern unverändert mit. Nur müssen wir dabey erinnern, daß wir dergleichen Zuschriften künf­tig franco erwarten, wenn wir nicht genöthrgt werden sollen, sie auf Kosten der Verfasser zurückzusenden.

§u den Giesslschm gemeinnützigen Anzeigen und Nachrichten vom Jahr 1767-

Zufällige Gedancken, über die in NiederHessen übliche wilde BauM- Zücht, Holtzpflanzun^, und deren Einrichtung, auch Verbesserung.

LNeine Herren!

Ich reise oft, niemahlen aber komme ich über einen Wald oh­ne meinen Gedancken eine stille Auyientz zugeben, und über die bisheri­gem Anstalten, die dem täglich zunehmenden Holtz-Mangel Einhalt thun sollen, einige Betrachtungen anzu stellen.

- Bald erblicke ich grosse, von allem Holtz gantz entblößte Huth Wei­den, und in denenselben nur. noch deutliche aber- traurige Merckmahle, daß sie, noch vor 50. vielleicht vor ry. Jahren mit den schönsten Eichen, S 1 Buchen,