Mestsche wöchentlich - gemeinnützige Anzeigen

Sei uns geheiligt Tag! der würdigste der Greise, Der rheure Ludwig lebt und herrscht.

Verkündigt euer Glück entzückt dem Erdenkreise, Denn Vater Ludwig lebt und herrscht.

Wie wenn der Frühling sich, verklart von Sonnenglanze,

Zu unsrer Hemisphäre schwingt,

Das Volck Arcadiens im frischen Veilchenkranze

Ihm freudenvolle Lieder singt:

Und der entlaubte Wald, von Zephyrs Hauch verjünget,

In feierliches Grün sich hüllt,

Und schöpferische Glut in alle Wesen dringet, Und Jauchzen jede Flur erfüllt.

So bringet dieser Tag uns Wonne, so belebet

Uns hohe feierliche Lust;

Vom mächtigen Gefühl des frohen Dancks erbebet

Des Patrioten treue Brust.

Es freut sich die Natur und lächelt Wohlgefallen,

Und heitrer ist des Himmels Blick:

Die Lahne rauschet sanft, und ihre Ufer schallen

Von Ludwigs Huld, von unserm Glück.

Vernimm, Durchlauchtigster/ der Freude Melodien, Wir sind von Deiner Huld entzückt.

Denn, Vater, lassest Du wohl einen Tag entfliehen, Wo Deine Rechte nicht beglückt?

Von süsser Gnad ernährt, beschirmt von milden Armen Blüht Eintracht und Religion.

In Deiner edlen Brust wohnt Mitleid und Erbarmen, Der größte Schmuck am Fürstenthron.

Du bist der Themis Schuz, Du lässest Tugend nimmer

Von Demem Antliz trostlos gehn:

Du