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von Tysvien/ daß er, weil ihm Menalck ohne etwas daraufzu antwotten, zugehöit hatte/ mit Per wahren Freude eines Boshaftigen, welcher niemals entzückter ist, als wenn er Jemand ait seinem Glücke hinderlich gewesen ist, nach Hause kommt. Ader kaum ist Myrkill fort, so geht Menalk hin, und macht die Sache, die bisher noch ungewiß war, richtig. Der recht- schalne Mann! Wenn er Vernunft hat, und diese hat er, so wird er fei- r?e Neigung keinem Frauenzimmer zugewandt haben , von dessen liebens­würdigen Eigenschaften er nicht schon vorher überzeugt war. Und Derer gar wohl einsteht, daß Menalk aus Feindschaft spricht, so beschleunigt eben dieses feine Erschliessung, und er vergißt in der Gegenwart seiner Gelieb- ten alle die nachtheilige mW argwöhnische Gedanckcn, welche Menalck in ihm erregen wollte, mit einem Zwiefachen Vergnügen. Menalk erfährt eS so gleich , und ist vor Aergerniß äusser stch. Wenn er ein-Engländer wä­re , so wurde ich ihm rathen, daß er sich ohne weitere Umstände aufhang- te. Denn er muß doch scheu, daß Sylvia in dem Besitz eines vernünfti­gen Gemahls glücklich, und weit glücklicher ist, als sie in seiner Gesellschaft geworden seyn würde - und welche Pein muß ihm dieses nicht seyn l Wenn man viele solcher vernünftiger und rechtschafner Männer hätte als Myr- till, so würde man diese feindselige und neidische Gemüther immer ihre Bosheit ausschütten lassen dürfen: denn sie würden doch nichts ausrich­ten. Allein der gröste Theil der Menschen ist so geartet, daß sie derglei­chen falschen und boshaften Vorspiegelungen allzuleicht Gehör geben : und daher kann nicht fehlen, daß nicht viel Unglück durch dieselbige gestiftet wird, welches um so viel gröser wird, wenn zwey Personen schon so weit miteinander gekommen sind, daß sie würcklich versprochen sind Ein Frauenzimmer schlägt oft weit vortheilhaftere Gelegenheiten aus, weil sie von der Neigung ihrcS Geliebten versichert zu seyn glaubt, die hernach bet; rmcm erfolgten Bruch nicht wieder nachzuhölen sind: und es bleibt ihr noch nachher eine Art des Vorwurfs, daß sie schon ehemalen mit jemand ver­sprochen gewesen, weil sich manche Leute, die in ihrem Verdacht immer weiter gehen, als sie sollten, daran zu stoßen pflegen. Da es denen Mannspersonen eher frey sicht, zu wählen, als dem Frauenzimmer, und jene, weil sie sich selbst umthun dürfen, immer noch leichter wieder Weiber bekommen, so ist der Schade, der aus solchen hintertriebnen Heurathen entsteht, auf der Seite der Frauenzimmer immer am grösten: und diese hätten daher em gedoppelte Ursache, mit ihren lieblosen Ultheilen, und Verläumdungen anderer Personen zurück zu halten, weil attenfals Ihnen,

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